Abo
  • Services:

IBM baut größtes GRID-Netzwerk der Welt

13,5 Teraflops Rechenkapazität und 650 Millionen Terabyte Speichervolumen

IBM hat den Auftrag erhalten, für eine Vereinigung von vier amerikanischen Entwicklungslabors, das leistungsfähigste GRID-Netzwerk der Welt aufzubauen. Es besteht aus mehreren miteinander verbundenen Netzwerkrechnern, so genannten Clustern, die auf dem Betriebssystem Linux basieren. Das GRID ist in der Lage, bis zu 13,5 Billionen Rechenschritte pro Sekunde durchzuführen und besitzt ein Speichervolumen von 650 Millionen Terabyte.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Grid-System - auch als Distributed Terascale Facility (DTF) bekannt - ermöglicht es Wissenschaftlern, Prozessorleistung, Speicherkapazität und Anwendungen über das Internet gemeinsam zu nutzen. Wichtige Forschungsprojekte aus den Bereichen Biotechnologie, Klimaforschung und anderen wissenschaftlichen Disziplinen können so schneller vorangetrieben werden.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Heilbronn
  2. ESO Education Group, deutschlandweit (Home-Office möglich)

Als gemeinsame Unternehmung des National Center for Supercomputing Applications (NCSA), des San Diego Supercomputing Center, des Argonne National Lab und des California Institute of Technology steht das GRID Wissenschaftlern in ganz Amerika zur Verfügung. Forscher können mit Hilfe dieses Hochleistungsnetzwerks zukünftig auf neue Art und Weise zusammenarbeiten, da sie Daten anderer Institute abfragen und auswerten, Anwendungen auf fremden Computern laufen lassen und komplexe Computersimulationen in Echtzeit auf weit voneinander entfernten Computern ansehen können.

Anders als traditionelle Supercomputer, die gewöhnlich an einem einzelnen Standort stehen, stellen GRIDs beträchtliche Pools an Rechenleistung, indem sie mehrere oft lokal weit auseinanderstehende Supercomputer über das Internet verbinden und Open-Source-Protokolle des Standardisierungsgremiums Globus nutzen.

Als Projektmanager und Integrator des GRID wird IBM Global Services Cluster von IBM eServer Linux-Systemen in den Labors zu Beginn des dritten Quartals 2002 implementieren. Die Server werden die nächste Generation von Intel IA64 Mikroprozessoren, Codename McKinley, enthalten.

Die Cluster werden miteinander über ein Quest-Netzwerk mit einem Datendurchsatz von 40 Gigabit pro Sekunde verbunden und schaffen dabei ein gemeinsames System mit einer Spitzenleistung von 13,5 Teraflops. Damit ist das System mehr als tausendmal schneller als IBMs Supercomputer Deep Blue, der den Schachmeister Gary Kasparow 1997 besiegte.

Das Netzwerk wird eine Speicherkapazität von mehr als 650 Millionen Terabyte an Daten haben, was etwa der Datenmenge von einer Billion beschriebener CDs entspricht. Die Linux-Cluster werden nahtlos mit einer heterogenen Anzahl an existierenden Hochleistungscomputern in den vier Labors verbunden. Dadurch schaffen sie ein großes Netz an Computerressourcen, die von jedem beliebigen Punkt des GRID's erreicht werden kann.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (Release 14.11.)
  2. (-68%) 12,99€
  3. 17,95€

Miltiades 22. Aug 2001

Erhlichgesagt bin ich mir über den normalen Speicherplatz eines Clusters nicht sicher...

roland 13. Aug 2001

Völlig korrekt: 8 Bits = 1 Byte 2*2*2*2*2*2*2*2*2*2 = 2^10 2^10 = 1024 Bytes = 1 kByte...

Dante 13. Aug 2001

also, wenn die angabe NUR auf festplattenspeicher bezogen ist, und ich mal davon ausgehe...

thunderbolt 11. Aug 2001

Wieso sollte es uns interessieren, ob man jetzt "Terra"-... oder "Tera"-... schreibt. Die...

GForce 10. Aug 2001

für mich sind ein terrabyte 8 bit. jedenfalls im frühen 21 jahrhundert...


Folgen Sie uns
       


Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on

Amazons neue Version des Kindle Paperwhite steckt in einem wasserdichten Gehäuse. Außerdem unterstützt der E-Book-Reader Audible-Hörbücher und hat mehr Speicher bekommen. Das neue Modell ist zum Preis von 120 Euro zu haben.

Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on Video aufrufen
Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

NGT Cargo: Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h
NGT Cargo
Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Güterzüge sind lange, laute Gebilde, die langsam durch die Lande zuckeln. Das soll sich ändern: Das DLR hat ein Konzept für einen automatisiert fahrenden Hochgeschwindigkeitsgüterzug entwickelt, der schneller ist als der schnellste ICE.
Ein Bericht von Werner Pluta


    Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
    Dark Rock Pro TR4 im Test
    Be Quiet macht den Threadripper still

    Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

      •  /