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Studie zur Nutzung mobiler Internetlösungen bei Unternehmen

In der Umsetzung von mobilen Geschäftsprozessen zeigt sich in Europa ein unterschiedliches Bild. Während 48 Prozent der deutschen Unternehmen entsprechende Dienste ermöglichen, hinken die südeuropäischen Länder Spanien, Italien, Griechenland und Portugal mit nur 20 Prozent deutlich hinterher. Europaweit sind es 34 Prozent, die mobile Internetlösungen anbieten, 13 Prozent planen derartige Angebote und für 53 Prozent der Unternehmen ist dies derzeit kein Thema. Von der Implementierung mobiler Internetlösungen versprechen sich die Firmen vor allem eine Vereinfachung und Beschleunigung des Informationsaustausches, meist über Messagingdienste basierend auf SMS. Rund ein Viertel bieten jedoch schon erheblich komplexere Anwendungen im Rahmen von CRM, E-Procurement, Marktplätzen oder Zulieferketten an.

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"Für die Unternehmen geht es bei Investitionen in mobile Internetlösungen in erster Linie darum, die Produktivität zu erhöhen und den Kunden bessere Lösungen anzubieten. Wie bisherige Implementierungserfahrungen zeigen, darf man jedoch nicht den Aufwand unterschätzen, den es kostet, die Anwendungen in bestehende Systeme zu integrieren", gibt Schwalbach zu bedenken.

Den Erwartungen der Unternehmen stehen auch eine Reihe von Bedenken gegenüber. Diese betreffen vor allem die Gerätetypen, die Datenübertragungsraten, die Tarifgestaltung und Kosten sowie Sicherheit. Bei den Geräten werden Laptop- Rechner als die am besten geeigneten Terminals betrachtet (25 Prozent aller Befragten und 37 Prozent der Unternehmen mit mobilen Internetanwendungen), gefolgt von Handy-Ausrüstungen (12 und 16 Prozent) und PDAs (6 und 14 Prozent). De facto möchten Unternehmen nicht nur mit einem einzigen Gerätetyp arbeiten, sondern ihre Angestellten je nach Bedarf ausstatten.

Die Geschwindigkeit der aktuellen Datenübertragungsrate sehen die Befragten als nicht zufriedenstellend, aber es besteht auch kein sofortiger Bedarf an Hochgeschwindigkeitsübertragungen. Unternehmen bevorzugen Service-Pakete, bei denen die reinen Sprachdienste kostenlos enthalten sind, während die Abrechnung nach Datenvolumen oder Flat Rate präferiert wird. Neben den Kommunikationskosten stellen die Kosten für die Entwicklung und für die Terminals weitere Hürden bei der Implementierung von mobilen Internetlösungen dar. Schließlich ist die Datensicherheit nach Aussage der Befragten eine der zentralen Voraussetzungen für die Nutzung mobiler Datendienste.

Im Gegensatz zu Europa stellt sich die Situation bei den mobilen Internetlösungen in den USA und Asien etwas differenziert dar. In den USA ist die Basis der Handy-Benutzer erheblich niedriger als in Europa und der drahtlose Internetansatz eher pragmatisch. Die Benutzer, insbesondere im Geschäftsleben, möchten komfortable, einfach zu bedienende und relativ billige Lösungen. In Asien ist der Markt für mobile Internetanwendungen vor allem von Japan und Südkorea dominiert. In Japan gibt es derzeit über 37 Millionen Nutzer des drahtlosen Internets, die meisten davon nutzen NTT DoCoMo's i-mode. Allerdings wird bei den Marketingansätzen und Angeboten selten zwischen privaten und geschäftlichen Nutzern unterschieden. Mittel- und langfristig sollte der chinesische Markt eine starke Dynamik entwickeln, da die Verbreitung von Handys rapide zunimmt (über 115 Millionen Benutzer im Mai 2001) und das Mobilfunknetz anstelle des Festnetzes als Basis für fortgeschrittene Dienstleistungen dienen kann.

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Daniel 28. Aug 2001

Eine Umfrage unter 300 Unternehmensvertretern ist nicht repräsentativ.


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