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E-Learning: Noch zögern viele deutsche Unternehmen

Unübersichtlicher Markt und fehlende Full-Service-Angebote

E-Learning ist in Deutschland ein attraktiver Markt mit signifikanten Wachstumsperspektiven. In einer aktuellen Untersuchung rechnet Berlecon Research bis 2005 mit einem Marktvolumen von bis zu 2 Milliarden Euro. Bei den Anbietern zeichnet sich nach den Studienergebnissen eine Entwicklung in Richtung Fullservice ab. Neben individuellen Firmenlösungen bieten standardisierte Lösungen für KMUs gute Chancen, so die Schlussfolgerung.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Berliner Wirtschaftsforscher erwarten für die nächsten Jahre ein Wachstum von rund 50 Prozent. Nach dieser Einschätzung wird E-Learning alleine in Deutschland bis zum Jahr 2005 ein Marktvolumen von 1,5 bis 2 Milliarden Euro erreichen.

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Die Vorteile von E-Learning fasst Senior Analystin Dr. Petra Bock so zusammen: "Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter mit E-Learning nicht nur kostengünstig und flexibel, sondern auch schnell und effizient zu schulen." Er ergänzt: "Unternehmen, die E-Learning bereits einsetzen, haben dies eindeutig bestätigt."

Viele Unternehmen würden sich derzeit aber noch zurückhaltend verhalten und haben die Möglichkeiten, die E-Learning bietet, nach Angaben der Studienautoren noch nicht ausreichend erkannt. Darüber hinaus erschwert der unübersichtliche Markt die Auswahl des passenden Herstellers oder Dienstleisters. "Um sowohl interessierten Unternehmen als auch den Anbietern die Orientierung im Markt zu erleichtern, haben wir im Rahmen unserer Untersuchung insgesamt 161 aktive Anbieter identifiziert und in einem qualifizierten Verzeichnis zusammengefasst", erläuterte Dr. Bock.

Die Untersuchung zeigt, dass eine Vielzahl von Unternehmen Einzelbausteine wie Technologie, Content oder Services für den Aufbau und Betrieb einer E-Learning-Lösung anbieten. Immer mehr Firmen setzen aber auf ein Fullservice-Angebot. Wichtiger als die Ausrichtung auf einzelne Leistungsbereiche ist laut Berlecon Research die Entscheidung zwischen individuellen und standardisierten Lösungen. Dazu Dr. Bock: "Die Anbieter müssen sich entscheiden, ob sie auf individuelle Firmenlösungen oder standardisierte One-to-Many-Lösungen setzen wollen. Große Unternehmen mit spezifischen Weiterbildungsbedürfnissen leisten sich eher eine exklusive firmeneigene Lernplattform. Unternehmen, die Kosten sparen müssen und hohe Investitionskosten scheuen, werden standardisierte Kurse bevorzugen, die einfach und bequem über das Internet zu buchen sind." Gerade mittelständische Unternehmen, die schnelle und flexible Weiterbildung suchen, würden günstige Branchenlösungen benötigen, die ohne hohen Aufwand einzusetzen sind.

Für die Studie hatte Berlecon Research auf der Basis einer Umfrage unter 161 deutschen Anbietern und Hintergrundgesprächen eine Bestandsaufnahme des deutschen E-Learning-Marktes erstellt. Die Studie bietet sowohl Nachfragern als auch Anbietern eine Orientierung im Markt und zeigt Marktvolumen, Wettbewerbsstrategien, Erfolgsfaktoren und Perspektiven auf. Weitere Informationen zur Studie sind unter www.berlecon.de/studien/elearning verfügbar.



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florian hans 09. Okt 2001

ja und wem hat jetzt diese super-analytische feststellung weitergeholfen? es läuft nunmal...

Tomas 03. Aug 2001

... viel gefasel. Vielleicht schafft man es in diesem Zusammenhang auch mal in der Schule...


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