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IBM stellt ThinkPad mit Kryptografie-Chip vor

Mit Sicherheit mobil

Das neue ThinkPad T23 von IBM verfügt über einen integrierten Security Chip, der Transaktionen im Internet, E-Mail-Kommunikation und Zugangsberechtigungen zu Netzwerken sicherer machen soll. Dazu verschlüsselt und speichert der kryptografische Mikroprozessor die Codes zur Identifikation des Nutzers. Allerdings müssen die Websites auch mitspielen, um eine Online-Kryptografie zu ermöglichen. Auch zur Sicherung lokaler Daten kann der Krypto-Chip eingesetzt werden.

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IBM ThinkPad T23
IBM ThinkPad T23
Außer dieser Sicherheitsfunktion besitzt das Notebook einen integrierten Wireless-LAN-Zugang und einen 1,13 GHz schnelleren Intel-Mobile-Pentium-III- Prozessor. "Die Einführung des Security Chips im ThinkPad T23 ist der Beginn unserer Sicherheits-Offensive für das mobile Arbeiten", erklärte Felix Rümmele, Direktor PC Marketing der IBM Deutschland. "Künftig wird jede Serie der IBM-ThinkPad-Familie ausgewählte Modelle beinhalten, die über den kryptografischen Mikroprozessor verfügen." Der Security-Chip wurde bereits bei IBM NetVista Desktops eingesetzt.

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Der IBM Security Chip soll durch eine verbesserte Unterstützung der Public Key Infrastructure (PKI) die sichere Kommunikation mit der Außenwelt unterstützen. Dazu generiert und speichert der Prozessor die "Keys" des Nutzers. Ob bei entsprechenden Transaktionen im Internet, E-Mail-Versand mit digitaler Unterschrift oder Zugangsberechtigungen zu Netzwerken - der Chip soll für eine sichere Identifizierung des Absenders und für den Schutz von vertraulichen Daten beim Versand via E-Mail sorgen.

Da der Private Key direkt im Security Chip - und damit in der Hardware des Rechners - gespeichert ist, kann er weder verloren gehen noch gestohlen werden. Durch die Integration von Sicherheitskennzeichen oder "passphrases" kann der Chip mehr Sicherheit gewährleisten, als es einfach zu entschlüsselnde Passwörter erreichen.

Das zusätzliche Verwaltungs-Tool "Asset ID" erleichtert Unternehmen die Verwaltung ihrer Hardware: Diese Funktion speichert die Daten des Systems und seiner Komponenten (wie Seriennummern und Informationen über die Systemkonfiguration) auf einem Asset Information Chip (EEPROM). Auch Informationen über den rechtmäßigen Besitzer und das Einsatzgebiet des Gerätes können darauf gesichert werden. Über die Anwendung "ThinkPad Access Connections" kann der Nutzer Informationen über den gegenwärtigen Verbindungsstatus zu einem oder mehreren Netzwerken abrufen.

Wie seine Brüder aus den ThinkPad-Serien A und i verfügt der 2,18 Kilogramm leichte T23 über eine integrierte Wireless-LAN-Karte mit einer eingebauten dualen Antenne im Gehäusedeckel. Angetrieben wird der ThinkPad T23 von einem Intel-Mobile-Pentium-III-Prozessor, der eine Taktrate von bis zu 1,13 GHz aufweist. Seine Energie bezieht das System aus einem Sechs-Zellen-Lithium-Ionen-Akku, der ihm nach Angaben von IBM über drei Stunden lang Unabhängigkeit von einer Steckdose erlaubt. Der Hauptspeicher von standardmäßig 128 MB RAM lässt sich bis auf 1 GB aufrüsten. Als Festplatte steht mit der 48 GB IBM Travelstar mit 5400 Umdrehungen in der Minute eine ausreichend große Platte zur Verfügung. Der Anwender kann stattdessen aber auch eine billigere Festplatte mit einem Fassungsvermögen von 15 GB wählen. Die Darstellung der Daten übernimmt ein TFT-Display im XGA- oder SXGA-Standard auf einer Bildschirmdiagonale von 14,1 Zoll. Weiterhin verfügt der T23 über einen TV-Ausgang. Neben dem integrierten Wireless LAN besitzt der ThinkPad ein 56K V.92-Modem und einen 10/100-Ethernet- Anschluss.

Der neue ThinkPad T23 mit Security Chip wird ab August 2001 zu einem Preis ab 9.915,- DM verfügbar sein.



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