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Fast Drives - Maxtor kündigt Ultra-ATA/133-Schnittstelle an

Nachfolger von Ultra ATA/100 für zukünftige ultraschnelle ATA-Festplatten. Der Festplattenhersteller Maxtor hat jetzt die neue Schnittstellenspezifikation für Ultra-ATA/133-Festplatten veröffentlicht, die den Datenaustausch zwischen Computer und Festplatte auf bis zu 133 MB/s beschleunigen soll. Nun fehlen bloß noch Datenträger, die diese Geschwindigkeit auch ausnützen können.
/ Christian Klaß
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Maxtors patentierte Ultra-ATA-Technologie ist seit 1996 ein De-facto-Standard. ATA oder "Advanced Technology Attachment" definiert die Verbindung und Geschwindigkeit der Schnittstelle zwischen Festplatte und Computer. In dem Maße, in dem die Industrie schnellere und größere Festplatten entwickelt, muss die Schnittstelle zwischen Festplatte und Host-Computer beschleunigt werden, um einen Datenengpass durch die höhere Performance der Festplatte zu vermeiden.

Die neue, rückwärtskompatible Ultra-ATA/133-Schnittstelle wird von Maxtor unter dem Begriff "Fast Drives" vermarktet und soll ideal für den Transfer großer Datenströme sein. Fast-Drive-Spezifikation und Lizenzrechte für Ultra ATA/133 sind jetzt bei Maxtor erhältlich. Daneben ist ein Fast-Drives-Logo für Promotionszwecke verfügbar. Maxtor will im vierten Quartal 2001 eine offene Spezifikation an die T13-Gruppe des American National Standards Institute (ANSI) geben.

Laut Maxtor wird die Ultra-ATA/133-Fast-Drives-Schnittstelle zurzeit in neue Produkte integriert, die ab der zweiten Jahreshälfte 2001 erhältlich sein sollen. Maxtor rechnet für das Jahr 2002 mit einer generellen Verbreitung der neuen Schnittstelle auf dem PC-Markt. Unter den ersten, die sich für die neue Spezifikation entschieden haben, sind ACARD Technology, Acer Laboratories, Adaptec, Agere Systems, HighPoint Technologies und Pacific Digital. Formelle Lizenzabkommen sollen zudem mit VIA Technologies, Silicon Integrated Systems, Promise Technology und Silicon Image geschlossen worden sein.

Erst kürzlich hatte Maxtor mit seiner "Big Drive"-Technologie eine Lösung für die bisherige ATA-Kapazitätsgrenze von 137 GB vorgestellt, da aktuelle Festplatten bereits die 100-GB-Hürde genommen haben. Der neue ATA-Schnittstellen-Standard soll die Kapazitätsgrenze auf 144 Petabyte (PB) erweitert, was für eine Weile reichen dürfte (ein PB entspricht 1.048.576 GB).


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