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Compaq will 1.750 Stellen in Europa abbauen

Anhaltende Konjunkturschwäche zwingt zum Stellenabbau. Bei dem weltweiten Abbau von 8.500 Arbeitsplätzen, den Compaq kürzlich ankündigte, werden 1.750 Stellen auf die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) entfallen. Bei der deutschen Tochter, der Compaq Computer GmbH, sind etwa 300 Arbeitsplätze gefährdet.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Zuge der Anpassung des Geschäftsmodells an die abgeschwächte Konjunktur und die veränderte Marktsituation sollen davon jeweils ca. ein Drittel auf die Serviceorganisation, den Vertrieb und die Produktbereiche einschließlich der zentralen Funktionen entfallen.

"Das Investitionsklima in Deutschland hat sich signifikant verschlechtert. Da eine Trendwende derzeit nicht absehbar ist und der preisaggressive Wettbewerb in unserer Industrie sich eher noch verschärft, ist eine Änderung unseres Geschäftsmodells zwingend erforderlich", so Peter Mark Droste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Compaq Computer GmbH.

Die deutsche Organisation von Compaq habe bereits im ersten Halbjahr und insbesondere im zweiten Quartal die operativen Ausgaben deutlich reduzieren können. Auf Grund der rückläufigen Umsatzentwicklung im zweiten Quartal habe sich die Kostenschere dennoch weiter geöffnet, so dass auch in Deutschland Personalmaßnahmen unvermeidbar seien.

Die Geschäftsführung verfolgt laut Droste mit ihrem Maßnahmenpaket das Ziel, die Vertriebsstruktur des Unternehmens zu optimieren, die operativen Kosten nachhaltig zu senken und die Serviceorganisation auf profitables Wachstum auszurichten. Insbesondere im Servicesegment soll nicht nur der Umsatz gesteigert werden, sondern auch der Beitrag zum operativen Gewinn des Unternehmens.

Das vorgeschlagene Maßnahmenpaket will Compaq laut Pressemitteilung mit den Mitbestimmungsgremien des Unternehmens beraten und so sozialverträglich wie möglich umsetzen.


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