Studie: Telefonkunden fordern mehr Wettbewerb im Ortsnetz
Deutsche Telekom unter Druck. Drei von vier deutschen Telefonkunden wünschen sich mehr Wettbewerb im Ortsnetz, ermittelte die Unternehmensberatung Mummert und Partner in einer Online-Umfrage unter 1.500 Web-Nutzern. Der Grund: Für die große Mehrheit der Verbraucher (86 Prozent) sind Ortsgespräche im Vergleich zu Ferngesprächen zu teuer. Um möglichst preiswert zu telefonieren, würden 70 Prozent der Telefonkunden Call-by-Call-Dienste auch im Ortsnetz nutzen.
"Die Liberalisierung hat dazu geführt, dass ein Telefonat von Hamburg nach München teilweise billiger ist als ein innerstädtisches Gespräch", sagt Wilhelm Alms, Vorstandsvorsitzender der Mummert und Partner Unternehmensberatung. "Call-by-Call könnte auch im Ortsnetz Abhilfe schaffen, doch das Vorwählen von Zugangsnummern ist bei der Häufigkeit der Stadtgespräche oftmals lästig. Jeder dritte Befragte kann sich daher nicht vorstellen, Call-by-Call-Dienste im Ortsnetz zu nutzen."
Der Verbraucherwunsch nach mehr Wettbewerb im Ortsnetz richtet sich vor allem gegen die Deutsche Telekom, so Mummert und Partner.
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