Rübe ab: Den eigenen Kopf mit Code37 in 3D-Spiele bringen
Der erstellte 3D-Kopf wird vom Spieler auf den vorgefertigten, voll animierbaren Körper gesetzt und anschließend als Avatar exportiert. Die Avatare sollen grundsätzlich alle Animationen der unterstützten Spiele beherrschen. Noch kann man die gebotenen Körper-Designs allerdings nicht nach Belieben stauchen, dehnen oder verformen, in einer späteren Software-Version wäre dies jedoch denkbar, so Interzarts Marketing Director Michael Walek auf Anfrage von Golem.de.
Interzart plant, auf der Code37-Website neben Software-Updates auch neue Körper-Designs und Diskussionsforen zum Austausch mit anderen Nutzern bereitzustellen.
Michael Walek betont: "Mit unserem Tool Code37 kann sich der Spieler wesentlich besser mit dem Game identifizieren und lernt einen völlig neuen Spaßfaktor kennen, den er sicher nicht mehr missen möchte",
Vergleichbare Lösungen gibt es beispielweise von den US-Unternehmen CyberExtruder und LipSinc, auch wenn diese noch keine kompletten 3D-Modelle für Spiele bieten. Während die CyberExtruder-Software CyberX 3D lediglich ein Foto als Vorlage benötigt, benötigt LipSincs Technologie ebenso wie Code37 zwei Fotos zu Berechnung eines 3D-Kopfes. Darüber hinaus bietet LipSinc auch eine Software-Sprachausgabe mit lippensynchroner Animation des 3D-Kopfes. Matrox wird die Software seiner kommenden G550-Grafikkarte beipacken, um damit "Bildtelefonie" auch über Modem-Leitungen zu ermöglichen.