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SNAP und Cluster Labs entwickeln gemeinsame Linux-Cluster

Linux-Datenbank-Cluster sollen Mainframes ersetzen. Die auf Linux-Clustersysteme spezialisierten Berliner Cluster Labs und der Hamburger Entwickler und Hersteller des integrierten Datenbank- und Entwicklungssystems PrimeBase, SNAP Innovation, haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Die künftige Zusammenarbeit erstreckt sich auf die gemeinsame Realisierung von Projekten und auf die Entwicklung von schlüsselfertigen Lösungen für den Unternehmensbereich.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Kombination der Cluster Labs Linux-Clustersysteme mit der PrimeBase Datenbank- und Application-Server-Technologie werde Anwendungen mit höchstem Performance- und Sicherheitsstandard ermöglichen, die ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als z. B. Mainframesysteme bieten, versprechen die beiden Unternehmen.

Gemeinsame Projekte will man u.a. bei Banken und Versicherungen, ISPs, ASPs und Medienunternehmen realisieren. Darüber hinaus sollen gemeinsame Standardlösungen aus Hard- und Software für bestimmte Problemstellungen entwickelt werden. So soll in naher Zukunft ein komplettes Video-on-Demand-System vorgestellt werden, das mit Cluster-Technologie arbeitet und auf Grund seines günstigen Preises völlig neue Zielgruppen erschließen könne.

Die Cluster Labs GmbH entwickelt und vertreibt hochverfügbare und hochperformante Cluster-Systeme auf Linux-Basis. Speziell entworfene Hardware soll dabei sicherstellen, dass einzelne Server-Komponenten im laufenden Betrieb ausgetauscht werden können ("Hot Swap"). Ein Compact-PCI-Bus nimmt beliebige Erweiterungskarten wie z.B. die Cluster-Labs-Coprozessorkarten für Hardware-SSL-Verschlüsselung auf.

PrimeBase von SNAP Innovation ist ein Datenbanksystem aus SQL- und Application-Server, das sich besonders als Anwendungs- und Entwicklungsumgebung für Intranet- und Internetprojekte eignet. Durch die besondere Architektur des Application Servers mit seiner eigenen Virtual Machine soll eine nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit der Anwendung ermöglicht werden. Aufwendige Anpassungen des Codes an Cluster-Umgebungen seien daher in der Regel nicht notwendig.


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