Palm gliedert PalmOS aus

Ziel: Stützung des Shareholder-Value und klarere Strukturen

Was vor rund sechs Wochen angedacht wurde, wird nun Wirklichkeit. Der PDA-Hersteller Palm will seine bislang firmeneigene Entwicklungsabteilung Platform Solutions Group zum Jahresende 2001 in eine eigenständige Gesellschaft überführen.

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Ein Ausschuss des Vorstandes unter dem Vorsitz von David C. Nagel wird die Ausgliederung leiten. Unter der neuen Struktur soll die Platform Solution Group unabhängig arbeiten, wird aber weiterhin die Struktur und das Personal des Mutter-Unternehmenes nutzen können.

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Die Platform Solutions Group entwickelt das Betriebssystem PalmOS und wickelt die Lizenzierung des Systems an Drittanbieter von PDA-Hardware ab. Zu den Lizenznehmern gehören HandEra, Handspring, Sony, Symbol, die Smartphone-Hersteller Kyocera und Samsung sowie die Palm Solutions Group selbst. Ein neuer Lizenznehmer ist Acer, der das Betriebssystem an Chinesisch-sprechende Kunden im asiatischen Raum vermarkten möchte. Aber auch der GPS-Spezialist Garmin sitzt neu im Boot.

Mit der Ausgliederung will Palm die Lizenznehmer besser ansprechen können und sich mehr auf das Hauptgeschäft kümmern können. Langfristig soll so auch das Shareholder-Value erhöht werden, teilte das Unternehmen mit. Nach Angaben von Palm wurden bislang 16 Millionen Geräte mit dem Betriebssystem ausgeliefert.

Im zweiten Quartal 2001 verkaufte Compaq, wie berichtet, laut Dataquest in Westeuropa 153.112 Geräte und verachtfachte damit seinen Marktanteil im PDA-Markt gegenüber dem Vorjahr auf 30,2 Prozent. Das sicherte Compaq einen zweiten Platz ganz dicht hinter Palm, die nun mit einem Anteil von 32,3 Prozent (164.029 Geräte) Vorlieb nehmen müssen und nur noch knapp in Führung liegen.

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