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SynthaGram Monitor - Weiteres marktreifes 3D-Display

Autostereoskopischer Flachbildschirm aus den USA. Nachdem Tarox seit Mitte Juli einen autostereoskopischen Flachbildschirm ausliefert , der auf Technologie des Jenaer Unternehmens 4D-Vision basiert, meldet sich nun die Konkurrenz aus den USA: Auch StereoGraphics bietet ein 3D-Display, das 3D-Grafiken ohne Brille und für mehrere Betrachter plastisch darstellt.
/ Christian Klaß
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Die aus Miniatur-Linsen bestehende Frontscheibe des "SynthaGram Monitor" bricht die vom LCD dargestellten Bildpunkte, um zwei Bilder gleichzeitig darzustellen. Um ein kontinuierliches Stereobild aus fünf verschiedenen Sichtpositionen (vertikal und horizontal 120 Grad Sichtwinkel) zu ermöglichen, sind pro Bild neun perspektivische Ansichten nötig. Bei 4D-Visions Technologie werden nur acht Ansichten benötigt, dafür rühmt sich Stereographic, dass die eigene Lösung leuchtstärker und reflexionsärmer als die Konkurrenz sei. Die 3D-Darstellung des SynthaGram Monitors soll bei einem Sichtabstand von etwa 60 Zentimetern bis 15 Metern plastisch wirken.

Der SynthaGram Monitor kann seine 3D-Fähikeiten - wie auch das Konkurrenzprodukt von Tarox - nur in Anwendungen entfalten, welche die erwähnten neun Ansichten erzeugen. Plug-Ins beispielsweise für 3D Studio Max, ein spezielles Entwicklerkit, Betrachtungsprogramme sowie ein Software-Wrapper, der die echten 3D-Ansichten unter OpenGL-Anwendungen möglich macht, liefert Stereographic allerdings mit.

Das 3D-Display hat eine sichtbare Bildschirmdiagonale von 18,1 Zoll und eine Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten. Stereographics liefert den SynthaGram Monitor mit einer ATI-Radeon-VE-Grafikkarte aus, angeschlossen werden kann es jedoch an alle Grafikkarten mit DVI-Ausgang. Im Moment wird die zur 3D-Darstellung benötigte Software nur für Windows ausgeliefert, der Hersteller scheint Unterstützung für Linux, Unix und MacOS jedoch in Arbeit zu haben.

Der StereoGraphics SynthaGram Monitor soll ab August 2001 zum Listenpreis von etwa 6.000,- US-Dollar verfügbar sein. Das Gerät soll zum gleichen Zeitraum auch in Deutschland erhältlich sein, zu den hiesigen Distributoren zählen Virtual Reality Technologies(öffnet im neuen Fenster) , GE Access(öffnet im neuen Fenster) , 1st Data Solution(öffnet im neuen Fenster) und die Tripos GmbH(öffnet im neuen Fenster) .


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