Verbraucherschützer gegen Windows XP
Die Gruppe plant, der Federal Trade Commission eine Beschwerde vorzulegen, die darauf abzielt, den Verkauf von Windows XP zunächst zu unterbinden.
Zu den Aktivisten gehören unter anderem Junkbusters, der Electronic Privacy Information Center und acht weitere Gruppen. Die Vorwürfe lauten auf unfaire und den Anwender täuschende Verfahren innerhalb der Microsoft-.NET-Dienste, mit denen das Anwender-Verhalten verfolgt, in Profile gespeichert und über das Internet übermittelt werden könnte. Konkret geht es zurzeit um die Produkte Passport, Wallet und die HailStorm Services.
Mit dem Passport-System und Hailstorm sollen für den einzelnen Nutzer auf dessen Wunsch zentrale Zugangspassworte hinterlegt werden, mit denen das Einloggen in unterschiedlichste geschützte Websites möglich ist, ohne dass die Eingabe verschiedener Passwort-Login-Kombinationen erforderlich wäre.
Microsoft könnte auf Grund seiner Marktmacht so zu einem der zentralen Verwalter persönlicher Informationen werden, der sich in der Vergangenheit aber nicht gerade wegen der Sicherheit seiner Softwareprodukte rühmen durfte. Gerade letzteren Punkt versuchen die Verbraucherschützer besonders hervorzuheben.
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