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Software AG steigert Umsatz im 2. Quartal um 56 Prozent

Dienstleistungsgeschäft wächst langsamer als geplant. Die Software AG hat ihren Umsatz im 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 56 Prozent auf 159,1 Millionen Euro gesteigert. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Umsatz bei 101,8 Millionen Euro.
/ Andreas Donath
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Das operative Ergebnis nach EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg im Vergleich zum 2. Quartal des Vorjahres um 94 Prozent auf 31,7 Millionen Euro (Vorjahr: 16,3 Millionen Euro ohne Sondereffekte aus Beteiligungsverkäufen). Das Ergebnis vor Steuern stieg im zweiten Quartal auf 22,7 Millionen Euro (2. Quartal 2000: 20,1 Millionen Euro, positiv beeinflusst durch Erträge aus Beteiligungsverkäufen). Der ausgewiesene Konzernüberschuss betrug 12,3 Millionen Euro, das sind 0,46 Euro pro Aktie (Q2 2000: 0,40 Euro).

Das 2. Quartal ist mit einem Umsatzzuwachs in allen Geschäftsbereichen gegen den allgemeinen Branchentrend verlaufen. Die Lizenzumsätze zeigten im zweiten Quartal mit 88 Prozent Zuwachs die größte Dynamik. Zum einen ist das Geschäft mit den klassischen Enterprise-Transaction-Produkten erneut kräftig gewachsen (38 Prozent über dem Vorjahr). Zum anderen haben sich die Umsätze mit Electronic-Business-Produkten im zweiten Quartal nach Unternehmensangaben sehr erfreulich entwickelt und trugen mit 44 Prozent (Q2 Vorjahr: 27 Prozent) zum Lizenzumsatz bei. Tamino, das jüngste Produkt der Software AG, ist im Lizenzumsatz um 124 Prozent auf 6,5 Millionen Euro (Vorjahr: 2,9 Millionen Euro) gewachsen.

Das Dienstleistungsgeschäft wuchs mit 26 Prozent langsamer als geplant auf 48,5 Millionen Euro ( Vorjahr: 38,5 Millionen Euro). Zum Ausgleich hat das Wartungsgeschäft mit einem Wachstum von 61 Prozent auf 51,8 Millionen Euro (Vorjahr: 32,2 Millionen Euro) die Erwartungen übertroffen.

Für das Gesamtjahr 2001 rechnet die Software AG mit einem Umsatzwachstum von mindestens 45 Prozent. Das operative Ergebnis soll überproportional gesteigert werden.


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