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Siemens schreibt rote Zahlen

Bereich "Information and Communications" vergeigt Siemens die Bilanz. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2001 ist der Konzernumsatz bei Siemens ohne Infineon um 23 Prozent auf 20,265 Milliarden Euro und der Auftragseingang um ebenfalls 23 Prozent auf 23,154 Milliarden Euro gestiegen. Einschließlich Infineon wuchsen Umsatz und Auftragseingang um 19 Prozent auf 21,360 Milliarden Euro bzw. 13 Prozent auf 23,718 Milliarden Euro.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Konzernergebnis nach Steuern einschließlich Infineon und Sondereffekte liegt bei 1,608 Milliarden Euro. Nach Steuern, ohne Infineon (Aktienverkauf) und ohne Sondereffekte weist Siemens einen Verlust von 489 Millionen Euro aus.

Starke Nachfragerückgänge und zunehmender Preisdruck vor allem im Arbeitsgebiet "Information and Communications" führten zu den operativen Verlusten, so das Unternehmen. Für die Bereiche IC Mobile und IC Networks fielen im dritten Quartal Sonderbelastungen von insgesamt 790 Millionen Euro an. Hierunter fallen Belastungen für Lagerabschreibungen und Kapazitätsanpassungen sowie Forderungsabschreibungen.

Bei ICN ist geplant, die Kostenstrukturen und das Geschäftsportfolio noch weiter den sich verschlechternden Marktbedingungen anzupassen.

Es sei davon auszugehen, dass die konjunkturellen Rahmenbedingungen auch in den nächsten Monaten noch schwierig bleiben, so Siemens weiter. Unabhängig davon stehen für Siemens in den nächsten Monaten die weiteren Restrukturierungen in den I&C-Bereichen sowie die Integration der ehemaligen Atecs-Geschäfte im Vordergrund.

Unter Berücksichtigung dieser Faktoren erwartet Siemens, dass das Konzernergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2001 unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird. An den Renditezielen für 2003 wird festgehalten.


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