Microsoft beteiligt sich an Handy-Hersteller

Microsoft erwirbt Beteiligung in nicht genannter Höhe an Sendo

Microsoft hat sich mit einer nicht näher bezifferten Summe an dem englischen Handy-Hersteller Sendo beteiligt. Microsoft und Sendo entwickeln gemeinsam seit rund einem Jahr eine neuen Generation von mobilen Endgeräten. Anfang des Jahres hatten die Unternehmen einen ersten Prototypen des Sendo Z100 vorgestellt, das erste "Smartphone", das mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem mit dem Codenamen "Stinger" ausgestattet ist.

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Das von den beiden Unternehmen entwickelte Gerät wiegt weniger als 100 Gramm und bietet dabei ein großes Farbdisplay, Internet-Zugang sowie "Personal-Information-Management-Funktionen" (PIM) wie E-Mail, Kalender, Aufgabenverwaltung und Adressdatenbank. In Abhängigkeit von der technischen Reife der GPRS-Netze rechnet Sendo mit einer Markteinführung des Z100 Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres.

"Für uns ist Microsoft der ideale Partner, um diese Geräte zu entwickeln. Es gibt kein Unternehmen, das uns einen so großen Wettbewerbsvorteil bietet und uns ermöglicht, schnell in dem Markt für Smartphones Fuß zu fassen", kommentierte Hugh Brogan, CEO von Sendo.

Microsofts Betriebssystem für Smartphones mit dem Codenamen "Stinger" ist laut Microsoft speziell dafür entwickelt, die Vorteile der drahtlosen 2,5G-und 3G-Breitband-Netze auszunutzen. Stinger sei die erste heute verfügbare Smartphone-Plattform, aber bereits für die künftigen Netzwerke gebaut. Das Betriebssystem bietet Services wie beispielsweise den sicheren Zugriff auf Daten im Internet und in Unternehmens-Netzwerken.

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