QSC schreibt weiterhin hohe Verluste
Zum 30. Juni 2001 hatte das Unternehmen insgesamt über 15.000 DSL-Leitungen verkauft, ein Plus von knapp 5.000 Leitungen gegenüber dem 30. März 2001.
Zum Ergebnis schweigt sich QSC in seiner aktuellen Ad hoc Mitteilung aus und verweist lediglich auf den vollständigen Halbjahresbericht, den das Unternehmen am 28. August 2001 vorlegen will. Wirft man aber einen Blick auf die von QSC angegeben Liquidität wird klar, dass der DSL-Anbieter tief in den roten Zahlen steckt. Wies man Ende des ersten Quartals noch eine Liquidität von 250,6 Millionen Euro aus, sind es heute, drei Monate später, nur noch 210 Millionen Euro – 40,6 Millionen Euro weniger.
Bei QSC spricht man indes von "kontinuierlichem Kostenmanagement und Effizienzsteigerungen", die zur Liquidität in Höhe von 210 Millionen Euro führten. Auch bekräftigt man für das gesamte Geschäftsjahr 2001 die eigenen Prognosen, trotz der sich abzeichnenden Abkühlung der Konjunktur. So will QSC einen Umsatz von 38 bis 46 Millionen Euro erreichen und plant zum Jahresende einen Absatz von 40.000 bis 50.000 verkauften DSL-Leitungen.
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