Ericsson erneut mit deutlichem Verlust

Mobiltelefongeschäft beschert Ericsson Verluste

Ericsson meldet einen deutlichen Verlust vor Steuern und vor Restrukturierungsaufwendungen im zweiten Quartal von etwa 1,1 Milliarden DM. Das Defizit im Mobiltelefongeschäft konnte dabei im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal von 1,19 Milliarden DM auf 0,966 Milliarden DM reduziert werden.

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Der Ertrag im Netzwerkgeschäft sei durch die Überkapazitäten als Folge plötzlich abgebremster Kundennachfrage, einem höheren Preisdruck sowie anhaltender Investments in UMTS beeinträchtigt. Ericsson hatte deswegen im März dieses Jahres ein Effizienzsteigerungsprogramm gestartet, das in diesem Jahr bereits Kosten in Höhe von etwa 1,155 Milliarden DM sowie ab 2002 jährlich 4,2 Milliarden DM einsparen soll.

Ericsson habe im zweiten Quartal 2001 seine Aufträge im Kerngeschäft mit Netzwerktechnik um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal verbessert. Im Geschäft mit Mobiltelefonen verzeichnete Ericsson dagegen einen Umsatzrückgang von 39 Prozent, verursacht durch unter dem Vorjahr liegenden Preisen und einem geringeren Absatz.

"Als aktuellen Markttrend erwarten wir, dass die Netzbetreiber schrittweise GPRS einführen. 50 Netzbetreiber haben bereits GPRS-Systeme eingeführt. Dies könnte den Markt im weiteren Verlauf dieses Jahres wieder zuversichtlicher stimmen. Angesichts des anhaltenden Anstiegs an Mobiltelefonkunden und dem Wachstum an Mobiltelefonminuten ist es nach unserer Einschätzung nur eine Frage der Zeit, wann wieder in zusätzliche Infrastruktur-Kapazität investiert wird, und zwar unabhängig davon, wie sich der mobile Internet-Markt kurzfristig entwickeln wird. Wir werden von dieser Belebung des Marktes profitieren. Wir sind angesichts unserer soliden Kundenbasis, unserer unschlagbaren internationalen Präsenz sowie der breitesten Technologiepalette im Markt dafür bestens positioniert", so Kurt Hellström, President und CEO von Ericsson.

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