nic.at erwartet 200.000ste .at-Domain
Rund 80 Prozent der Inhaber von .at-Domains kommen aus Österreich, obwohl nic.at als so genannte "non-restrictive Registry" Registrierungen aus aller Welt akzeptiert. Auf Platz 2 liegen Deutsche mit ca. 26.500 Registrierungen. Drei Prozent der Domain-Inhaber stammen aus den restlichen EU-Ländern, die Zahl von .at-Domains, die an Leute außerhalb der EU vergeben werden, liegt bei fünf Prozent.
Auch innerhalb Österreichs sind regionale Unterschiede feststellbar: So wurden ca. 35 Prozent der insgesamt 156.782 Domains in Wien angemeldet, Schlusslichter sind Burgenland (2 Prozent) und Vorarlberg (3 Prozent). Die Anmeldungen aus den restlichen Bundesländern haben einen Anteil von 5 Prozent bis 14 Prozent.
nic.at verwaltet die österreichischen Domains nun seit drei Jahren. Die Salzburger Firma wurde im Juli 1998 von der ISPA (Verein österreichischer Internet-Provider) gegründet, um den administrativen Teil der Domainvergabe vom EDV-Zentrum der Universität Wien zu übernehmen. Dieses hatte die Top Level Domain .at unter der Leitung von Dr. Peter Rastl 10 Jahre lang verwaltet und betreibt bis heute die Registry-Datenbank.
Im Dezember 2000 wurde die Domainverwaltung in Österreich umstrukturiert, indem nic.at in die gemeinnützige Internet Privatstiftung Austria (IPA) eingebracht wurde. Zusätzlich schuf man einen Domain-Beirat, der aus Vertretern der lokalen Internet-Gemeinschaft sowie der Regierung und regierungsnahen Stellen besteht. Er repräsentiert die Interessen aller am Internet Beteiligten und berät über Vergaberichtlinien und die Einrichtung einer Domain-Streitschlichtungsstelle.
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