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Mandrake geht an die Börse

Französischer Linux-Distributor will wachsen. Nach zum Teil phänomenalen Börsenstarts von Linux-Unternehmen Ende 1999 war es auch in diesem Bereich ruhiger geworden, die Kurse der Unternehmen sind mittlerweile drastisch eingebrochen. Der noch Anfang 2000 erwartete Börsengang der SuSE Linux AG fand bis heute nicht statt. Im Allgemeinen lassen sich Neuemissionen in der derzeitigen Lage an den Finanzmärkten an einer Hand abzählen. Doch dies scheint den französischen Linux Distributor Mandrake nicht zu schrecken.
/ Jens Ihlenfeld
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Am 3. August will Mandrake etwa 22,63 Prozent seines Kapitals an die Börse bringen. Die Aktien sollen zu einem Festpreis von 6,20 Euro im freien Markt (Marché Libre) der Euronext in Paris platziert werden. Das Emissionsvolumen liegt damit bei etwa 4,26 Millionen Euro zuzüglich einer Mehrzuteilungsoption von 103.272 Aktien, was etwa 640.000 Euro entspricht.

Mit dem Börsengang will Mandrake das Kapital für, wie es Mandrake-Chef Jacques Le Marois ausdrückt, ein ambitioniertes Wachstumsprogramm nutzen. So will man das eigene Portfilio um neue Infrastrukturlösungen für große Unternehmen erweitern, sowie die direkten als auch indirekten Verkaufskanäle stärken. Auch plant man einen neuen Online-Dienst für Open Source Technologien sowie den Ausbau der Bereiche Training und technischer Support.


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