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Intel beendet Bilanzquartal mit 24 Prozent Umsatzrückgang

Intel forciert Markteinführung des Pentium 4. Intel hat in seinem zweiten Geschäftsquartal 2001 einen Gewinneinbruch von 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 854 Millionen Dollar verbuchen müssen. Im Vergleich zum ersten Bilanzquartal 2001 ging der Gewinn um 22 Prozent zurück. Zudem kündigte Intel an, das Tempo bei der Einführung neuer Produkte zu forcieren. So soll bis Ende des Jahres der Pentium 4 den Pentium III in der Mittelklasse ersetzen.
/ Andreas Donath
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Umgerechnet auf die einzelne Aktie betrug der Gewinn demnach 12 US-Cents – die Analystenmeinungen lagen deutlich darunter. Ohne die außerordentlichen Erträge und Aufwendungen lag der Gewinn je Aktie bei 16 Cent. Im Vorjahresquartal waren es noch 0,50 US-Dollar pro Anteilsschein.

Der Quartalsumsatz von Intel ging verglichen mit der gleichen Periode des Vorjahres um 24 Prozent auf 6,3 von vormals 8,3 Milliarden US-Dollar zurück. Im Vergleich zum ersten Quartal ging der Umsatz um 5 Prozent zurück.

Intel erwartet für das dritte Quartal 2001 einen Umsatz zwischen 6,2 und 6,8 Milliarden US-Dollar. Das vergangene Quartalsergebnis war für Intel eines der schlechtesten seit 1997.

"Das Ergebnis des zweiten Quartals hat unsere Erwartungen erfüllt. Das Geschäft mit Mikroprozessoren ist stärker als erwartet verlaufen und hat sich auch im Vergleich zum ersten Quartal gesteigert; schwächer verlief das Quartal für den Bereich Communications und Flash-Speicher", kommentiert Craig R. Barrett, President und Chief Executive Officer, die Quartalsergebnisse.

Zudem kündigte Intel an, das Tempo bei der Einführung neuer Mikroprozessoren für Desktop-Computer zu erhöhen. Damit will das Unternehmen im zweiten Halbjahr den Übergang vom Pentium-III- zum Pentium-4-Prozessor beschleunigen.

"Der Pentium-4-Prozessor wird sich bis zum Ende dieses Jahres in PC-Systemen der mittleren Preiskategorie etablieren. Dies ermöglichen wir durch die Kombination aus einer starken Produkt-Familie, einer zuverlässigen Produktion und der vorgezogenen Verfügbarkeit der neuen Intel-Plattform mit dem 845er-Chipsatz", sagt Barrett. "Wir werden den Pentium-4-Prozessor weiter mit Nachdruck in den Markt einführen."


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