Abo
  • Services:

dmmv-Richtlinie für E-Mail-Marketing mit "Double Opt-In"

Empfehlungen für internet(tes) E-Mailwerben

Beim Thema E-Mail-Werbung scheiden sich bekanntlich die Geister, geht es doch um den Einklang zwischen der Nutzerrespektierung einerseits und die Forderungen der Wirtschaft andererseits. Ein Arbeitskreis des dmmv hat nun eine Richtlinie erarbeitet, nach der nur nach bestätigter Anmeldung (Double Opt-In) die Zusendung von Informations- & Werbe-E-Mails zulässig sein soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Denn nur wenn ein Empfänger wirklich eine Mail bekommen möchte, wird diese nach Meinung des dmmv auch gelesen. Die Richtlinie gibt ferner konkrete Hilfestellung für den Umgang mit E-Mail-Verteilern. Nachdem der User sich selbst in einen E-Mail-Verteiler eingetragen hat, erhält er unverzüglich eine Bestätigungs-E-Mail mit der Möglichkeit, sich entweder sofort wieder auszutragen (Single Opt-In) oder er muss auf diese E-Mail zur Kontrolle noch einmal antworten (Double Opt-In). Diese zusätzliche Bestätigung kann auch erfolgen, indem der User eine bestimmte Website über einen kodierten URL aufsuchen muss.

Stellenmarkt
  1. Gentherm GmbH, Odelzhausen
  2. afb Application Services AG, München

Zudem muss der Abonnent deutlich mitgeteilt bekommen, welche Möglichkeiten zur Austragung aus dem Verteiler es gibt - in jeder einzelnen Zusendung. Verlangt ein Empfänger die Austragung aus dem Verteiler, sollte diese unverzüglich erfolgen.

Gleichzeitig will man sich über eine "Master-Robinson-Liste" verständigen, die User führt, die keinerlei E-Mails aus dem Unternehmen erhalten wollen. Soweit unterstellt werden kann, dass die Zusendung von Informationen per E-Mail ausdrücklich erwünscht ist, beispielsweise wenn auf Messen eine Visitenkarte überreicht wurde, soll eine erste Kontaktaufnahme innerhalb einer angemessenen kurzen Frist erfolgen, wenn es sich dabei um die Zusendung kommerzieller Werbe-E-Mails handelt. Jegliche weitere Zusendungen von werblichen Informationen per E-Mail sollen jedoch nur nach einem bestätigten Anforderungsvorgang von Seiten des Users erfolgen.

Ist eine Zusendung von E-Mail-Nachrichten notwendig, z.B. zur Bestätigung von Transaktionen, soll vorher darauf hingewiesen werden. Aus der Einwilligung für eine solche Benachrichtigung kann jedoch nicht automatisch abgeleitet werden, dass der Empfänger anderweitige E-Mail-Kontakte wünscht.

"Wir wollen mit dieser Richtlinie ein ganz klares Zeichen setzen, dass wir das Internet als Kommunikationsmedium zwischen gleichberechtigten Partnern sehen und die Autonomie der Nutzer respektieren", so Alexander Felsenberg Vize-Präsident & Geschäftsführer, Deutscher Multimedia Verband (dmmv) e.V.

"Wir sind uns völlig im Klaren darüber, dass E-Mails nur dann gelesen werden, wenn die Nutzer selbst entschieden haben, diese Informationen auch erhalten zu wollen. Anderenfalls geht die Effizienz gegen Null und das Gegenteil ist der Fall: Der Nutzer reagiert negativ auf diese Werbeform und indirekt auch auf das Produkt. Das ist nicht im Sinne der Wirtschaft", so Klaus Arnhold, Leiter der Projektgruppe E-Mail Marketing im dmmv.

"Wir wollen hier ein Zeichen setzen, das haben wir mit der Einrichtung der freiwilligen Selbstkontrolle der Multimedia-Anbieter gemacht, die sich als funktionierendes Selbstregulierungsmodell herausgestellt hat. Bei der Problematik der Massenversendung von Werbemails ist es das Gleiche. Wir sind die erste Gruppierung der Wirtschaft, die sich eindeutig für das Opt-In sogar im doppelten Sinne ausspricht. Das muss der Standard für die Massen-E-Mail-Kommunikation werden", so Alexander Felsenberg hoffnungsvoll.

Vor dem Hintergrund der kontrovers und emotional diskutierten Problematik des so genannten "Spammings" soll mit diesem Regelwerk die unerwünschte Datenflut sinnvoll kontrolliert werden. Der Konsens wurde in der Projektgruppe E-Mail-Marketing des Verbandes erarbeitet u.a. vom E-Marketing-Experten Klaus Arnhold, Vertretern von ebay, DoubleClick, die Argonauten, Kirch New Media und Pixelpark.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-50%) 29,99€
  2. (verbleibt danach dauerhaft im Account)
  3. 2,99€

Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption 2 - Golem.de live

Wir reden gemeinsam mit unserer Community über das große Spiel 2018, Red Dead Redemption 2, nach dem Test.

Red Dead Redemption 2 - Golem.de live Video aufrufen
NGT Cargo: Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h
NGT Cargo
Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Güterzüge sind lange, laute Gebilde, die langsam durch die Lande zuckeln. Das soll sich ändern: Das DLR hat ein Konzept für einen automatisiert fahrenden Hochgeschwindigkeitsgüterzug entwickelt, der schneller ist als der schnellste ICE.
Ein Bericht von Werner Pluta


    Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
    Battlefield 5 im Test
    Klasse Kämpfe unter Freunden

    Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

    1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
    2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
    3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
    Wet Dreams Don't Dry im Test
    Leisure Suit Larry im Land der Hipster

    Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
    Ein Test von Peter Steinlechner

    1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
    2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

      •  /