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Philips macht 770 Millionen Euro Quartalsverlust

Aufwärtstrend in der Halbleiterindustrie frühestens 2002. Philips hat im jetzt abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal einen Verlust von 770 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vorjahr hatte man noch einen Gewinn von 3,604 Millionen Euro, dieser enthält aber einmalige Erträge von 2,905 Millionen Euro.
/ Jens Ihlenfeld
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Den Grund für die schwache Bilanz sieht Gerard Kleisterlee, President und CEO von Royal Philips Electronics, in der abschwächenden Konjunktur, die nach den USA nun auch andere Teile der Welt erfasst habe. Insbesondere die Bereiche Telekommunikation, PC und PC-Peripherie zeigten weiterhin Schwäche. Aber auch der Halbleiterbereich, Komponenten und Consumer Electronics seien betroffen.

Der Umsatz nahm im zweiten Quartal um 16 Prozent und damit um 7,682 Millionen Euro ab.

Der Abwärtstrend in den Bereichen Halbleiter, Telekommunikation und der PC-Industrie sowie dem Bereich Consumer Electronics habe sich im zweiten Quartal beschleunigt und auf alle geographischen Regionen ausgeweitet, so Philips. Mit einem Aufschwung für den Halbleiterbereich rechnet Philips nicht vor 2002. Für das Gesamtjahr erwartet man ein ausgeglichenes Ergebnis, möglicherweise werde es aber auch einen kleinen Verlust geben.


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