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ATIs "Radeon 2" mit erweitertem Pixel- und Vertexshader

Smartshader-Technologie soll Direct-X-8.0-Shader übertreffen. ATI hat zwar immer noch keinen Namen und konkrete Nachfolgeprodukte für seine Radeon-Grafikchips bzw. -Grafikkarten angekündigt, aber dafür nun schon nach Truform die zweite Funktion genannt, die in kommenden Produkten zu finden sein soll. Mit der Smartshader-Technologie – erweiterten Pixel- und Vertexshadern – will man sich von NVidias konkurrierender und bereits erhältlicher GeForce3-Technologie absetzen.
/ Christian Klaß
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Ob ATI das rechtzeitig gelingen wird, lässt sich noch nicht sagen, doch die Smartshader-Technologie klingt zumindest vielversprechend: Im Gegensatz zu den in DirextX 8.0 integrierten und bisher nur von der GeForce3 unterstützten Shadern soll ATIs neue Technologie sechs anstelle von vier Texturen pro Durchgang rendern können, 22 anstelle von maximal 12 Instruktionen auf einmal anwenden lassen und damit insgesamt noch mehr neue Effekte auf Pixelebene ermöglichen.

Nutzbar sollen Smartshader ab DirectX 8.1 werden, ATI hat die Vertex- und Pixel-Shader-Programmiersprachen gemeinsam mit Microsoft erweitert und die Nutzung vereinfacht. Allerdings müssen Programmierer die Erweiterungen – sowohl unter DirectX als auch unter OpenGL – direkt ansprechen, ansonsten dürfte sich auch ATIs "Radeon 2" kaum von einer GeForce3 abheben können. Selbst die Funktionen der GeForce3 werden bisher noch von kaum einem Spiel unterstützt.

ATIs Radeon-Nachfolger soll im Spätsommer dieses Jahres auf den Markt kommen.


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