Verfolgungsjagden mit behäbigen Lkws. Seit dem gelungenen Mercedes Benz Truck Racing von Synetic weiß man, dass es auch durchaus Spaß machen kann, mit schwergewichtigen Lkws anstelle von schnittigen Rennwagen über die Pisten zu rasen. Im Vergleich zu Synetics Rennspiel hat man es bei Ascarons "King of the Road" allerdings mit handelsüblichen Lasttransportern zu tun.
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So geht es denn auch primär nicht darum, die anderen durch geschicktes Fahrverhalten abzuhängen, sondern durch strategische Planung zum Chef einer großen Speditionsfirma aufzusteigen. Zur Auswahl stehen 27 handelsübliche Pkws und Lkws, wobei von Mercedes bis Volvo die meisten bekannten Marken vertreten sind.
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Durch die termingerechte Lieferung erhält man im Spielverlauf immer beträchtlichere Geldsummen, die sich in Fahrzeugzubehör oder gleich in neue Wagen investieren lassen, so dass mit der Zeit ein beachtlicher Fuhrpark aufgebaut werden kann. Aber natürlich schläft die Konkurrenz nicht und versucht ihrerseits, dem Spieler lukrative Angebote abzuluchsen.
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Beim Aufstieg zum Transport-Mogul muss man sich nicht immer auf gesetzestreue Methoden verlassen, ein illegaler Vertrag bringt schnell viel Geld in die Kasse, erhöht natürlich aber auch das Risiko, die Lizenz entzogen zu bekommen. Der Hauptteil des Spieles findet allerdings auf der Straße statt – und eben hier geht ein Großteil des Spielspaßes gleich wieder verloren.
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Denn auch wenn man sich von Zeit zu Zeit Duelle mit gegnerischen Brummi-Fahrern liefert, ist der Alltag eines Truckers doch eher trist – zumeist tuckert man über graue Landstraßen und muss nur von Zeit zu Zeit vor der immer wachsamen Polizei Acht geben. Ein Lkw ist nun mal von sich aus kein Renngerät, und bei gemächlichen und minutenlangen Fahrten kommt schon schnell ein wenig Langeweile auf.
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Zudem ist auch die Grafik nicht unbedingt eine Offenbarung. Auch die etwas spärliche Sounduntermalung enttäuscht, da ist man von Ascaron eigentlich Besseres gewöhnt.
Fazit: Eine Zeit lang ist es durchaus motivierend, durch erfolgreiche Aufträge den eigenen Fuhrpark und das Renommee des Alter Ego auf Vordermann zu bringen, bald schon verliert man aber auf Grund des doch eher tristen Brummi-Fahrer-Alltags die Lust an King of the Road. Die an sich gute Spielidee hätte mit etwas mehr Feintuning bei den Straßenrennen und beim Spielablauf weitaus besser umgesetzt werden können.