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Deutsche Telekom will kroatische Telekom übernehmen

Anteil an Hrvatske telekomunikacije k.k. (HT) auf 51 Prozent. Die Deutsche Telekom und die Regierung der Republik Kroatien unterzeichneten eine Absichtserklärung, der zufolge die Deutsche Telekom weitere 16 Prozent an der dortigen Telefongesellschaft HT zu einem Preis von 500 Millionen Euro erwerben will. Damit hätte die Deutsche Telekom nach Abschluss der Verhandlungen mit 51 Prozent den Mehrheitsanteil und könnte HT voll konsolidieren, vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats der Deutschen Telekom.
/ Andreas Donath
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Als größter Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen zählt HT zu den führenden Unternehmen des Landes. HT ist der alleinige landesweite Anbieter von Sprachdiensten und verfügt über rund 1,7 Millionen Kunden. Des Weiteren betreibt HT ein analoges und digitales Mobilfunknetz mit rund 500.000 Teilnehmern. HT ist nach Angaben der Telekom auch der führende Anbieter von Internet- und Datendiensten in Kroatien. Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2000 11.000 Mitarbeiter und steigerte seinen Umsatz von 694 Millionen Euro auf 763 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern stieg von 83 Millionen Euro auf 120 Millionen Euro.

Jeffrey A. Hedberg, Vorstand International der Deutschen Telekom, erklärte anlässlich der Unterzeichnung des LoI am Freitag in Zagreb: "Eine starke Präsenz in den Telekommunikationsmärkten Mittel- und Osteuropas durch Mehrheits-Beteiligungen ist ein herausragendes Merkmal der Internationalisierungsstrategie unseres Konzerns. Bei noch niedrigen Penetrationsraten werden diesen Telekommunikationsmärkten für die kommenden Jahre immense Wachstumsraten vorausgesagt. Wir begrüßen es sehr, dass wir eine grundlegende Vereinbarung mit der kroatischen Regierung über die Aufstockung unserer Anteile an der HT treffen konnten. Wir waren und sind ein Partner mit ausgewiesener Expertise für das gesamte Spektrum moderner Telekommunikation. Telekommunikations- und Informationstechnologien und Services gehören zu den Wachstumsmotoren der Volkswirtschaften."

Slavko Linic, Stellvertretender Premierminister, unterstrich, dass die Regierung der Republik Kroatien mit diesem Schritt die Weiterführung des Privatisierungs-Prozesses in Kroatien unterstütze.


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