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Infomatec-Affäre: Auch Ermittlungen gegen die WestLB

Spiegel zitiert Durchsuchungsbeschluss: Verdacht auf Gründungsschwindel. In der Affäre um die Softwarefirma Infomatec gerät auch die WestLB unter Druck. Das berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe.
/ Andreas Donath
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Neben den Firmengründern Gerhard Harlos und Alexander Häfele ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen "noch unbekannte Verantwortliche der Westdeutschen Landesbank wegen Verdacht auf Gründungsschwindel", heißt es in einem Durchsuchungsbeschluss des Augsburger Amtsgerichts vom 29. Dezember 2000.

"Die tatsächlichen finanziellen Verhältnisse der Unternehmung wurden der Anlegerschaft zumindest verschwiegen, wenn nicht sogar bewusst falsch dargestellt", kommentieren die Ermittler in internen Akten den Emissionsprospekt der Infomatec, für den die WestLB mitverantwortlich war.

Der zuständige Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz will das Verfahren gegen die Banker derzeit jedoch "weder bestätigen noch dementieren". Bei der WestLB will man zu Einzelheiten keine Stellung beziehen. "Die Bank hat die Börseneinführung mit der nötigen Sorgfalt abgewickelt", sagte ein Sprecher, die Bank gehe insoweit von einer Einstellung der Ermittlungen aus.

Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der am Neuen Markt notierten Infomatec Integrated Information Systems AG und fünf weitere Gesellschaften aus dem Infomatec-Konzern wurde per Beschluss des Amtsgerichts Augsburg vom 1.7.2001 eröffnet.


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