New Mexico zieht sich aus dem Microsoft-Prozess zurück
Front der Kläger gegen Microsoft bröckelt. Laut US-Medienberichten hat sich Microsoft im Kartellstreit mit dem US-Bundesstaat New Mexico geeinigt. Microsoft übernimmt demzufolge alle Kosten, die New Mexico durch das Verfahren entstanden sind. Der Bundesstaat zieht sich im Gegenzug aus dem Prozess gegen den Software-Riesen zurück.
Erst gestern hatte Microsoft angekündigt, seine Lizenzpolitik für OEMs flexibler zu gestalten und die Zwangskopplung zwischen Betriebssystem und Browser aufzuheben.
Ende Juni hatte das zuständige US-Bundesberufungsgericht das Urteil der niedrigeren Instanz zum Teil aufgehoben. Zwar stellte man fest, dass die Verknüpfung von Betriebssystem und Browser nicht rechtens gewesen sei, hob aber die verhängte Strafe, die Zerschlagung des Konzerns, auf und verwies das Verfahren zurück an die untere Distanz.