Studie: Heim-PCs in schulische Ausbildung mit einbeziehen
Die durchschnittliche PC-Ausstattungsquote beträgt 93 Prozent, bei Gymnasien 95 Prozent, davon haben 75 Prozent einen Internetzugang. In 50 Prozent der Klassen hat jeder Schüler PC (-Zugang), bei Gymnasien sogar 55 Prozent. In 80 Prozent der Klassen haben höchstens zwei Schüler keinen PC (-Zugang), bei Gymnasien sogar 84 Prozent. An Gymnasien sind die unteren Klassen besonders gut ausgestattet, d.h. die 7. Klassen sind praktisch vollständig versorgt: 60 Prozent aller 7. Klassen waren zu 100 Prozent mit einem häuslichen PC ausgestattet.
Dr. Lohse schlussfolgert, dass auf Grund des hohen häuslichen PC-Ausstattungsstandes für Jugendliche die PC-Nutzung flächendeckend zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Daraus folge, dass man die Jugendlichen genau dort "abholen" könne, wo sie sind. Es müsse umgehend vorrangiges Ziel fachdidaktischer Anstrengungen werden, die häuslichen PC-Ressourcen in die schulische Ausbildung einzubeziehen und zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen.
Die technische Ausrüstung der Schulen mit immer neuen PC-Räumen könne so auf ein etwa für den Informatikunterricht zugeschnittenes Mindestmaß beschränkt werden. Sinnvoller erscheine vor dem Versorgungsgrad der Schüler eine Umgestaltung möglichst vieler Klassenräume in der Weise, dass der Lehrerplatz durch einen PC samt Beamer ergänzt wird und Zugang zum Internet besitzt. Dadurch könne der Unterricht mit modernem Lehrmaterial und Software ergänzt werden.
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