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Windows bald im Eigenbau?

Microsoft hebt Zwangskopplung von Windows und Internet Explorer auf. Mehr Flexibilität will Microsoft Computerherstellern bei der Konfiguration der Desktop-Version von Windows geben. Konkret heißt das, Microsoft hebt die Zwangskopplung von Windows und Internet Explorer auf. Damit reagiert Microsoft auf das Urteil des Berufungsgerichts im Kartellverfahren gegen den Konzern. Der Start von Windows XP im Oktober werde dadurch aber nicht beeinflusst.
/ Jens Ihlenfeld
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Bereits Windows XP soll von Microsofts neuer Lizenzpolitik betroffen sein, denn man will unverzüglich Teile des Urteiles des Berufungsgerichts umsetzen, das, so Microsoft, einen Teil der Windows-Lizenz für ungültig erklärt habe.

So soll es PC-Herstellern in Zukunft erlaubt sein, die Punkte, die aus dem Windows-Start-Menü zum Internet-Explorer führen, zu entfernen oder hinzuzufügen. Dies gilt sowohl für Windows XP, für Windows 98/ME als auch für Windows 2000. Zudem wird Microsoft einen Menüpunkt anbieten, der es erlaubt, den Internet Explorer aus Windows XP zu entfernen. Auch dürfen PC-Hersteller in Zukunft eigene Icons auf dem Windows-Desktop platzieren.

"Diese Ankündigung ist nicht der Ersatz für eine außergerichtliche Einigung mit den Regierungsvertretern oder ein weiterer Schritt im rechtlichen Prozess. Dennoch wollten wir unverzüglich im Licht der Gerichtsentscheidung tätig werden", so Microsoft-CEO Steve Ballmer.

Auch wenn die angekündigten Änderungen Entwicklungs- und Testzeit für Windows XP bedeuten, hält Microsoft daran fest, Windows XP am 25. Oktober auszuliefern.

Siehe dazu auch IMHO: Microsofts neue Lizenzpolitik eine Provokation?


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