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Motorola mit dickem Verlust

Erholung erst für 2002 erwartet. Motorola leidet unter der Krise im Telekommunikationsmarkt. Das Unternehmen erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 7,5 Milliarden US-Dollar, ein Minus von 19 Prozent gegenüber 9,3 Milliarden im Vorjahr. Nach Wertberichtigungen erzielte Motorola einen Verlust von 232 Millionen US-Dollar bzw. 0,11 US-Dollar pro Aktie.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Jahr zuvor hatte man noch einen entsprechenden Gewinn von 551 Millionen US-Dollar bzw. 25 Prozent pro Aktie erzielen können. Ohne Wertberichtigungen lag der Verlust für das zweite Qurtal bei 759 Millionen US-Dollar bzw. 0,35 US-Dollar pro Aktie gegenüber einem Gewinn von 204 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

"Trotz der anhaltenden Schwierigkeiten der Telekommunikations- und Halbleiterindustrie und unseres Verlustes im zweiten Quartel stärken wir weiter unsere Bilanz. Der Cash Flow aus dem operativen Geschäft war deutlich positiv und lag bei etwa einer Milliarde. Die Aktionen, die wir im Mobiltelefongeschäft unternommen haben, zeigen erste positive Auswirkungen mit neuen Produkten und Bestellungen. Das Büro unseres Chairman arbeite zudem eng mit unserem Halbleitermanagement zusammen, um auch dieses Geschäft wiederzubeleben", so Robert L. Growney, President und Chief Operating Officer von Motorola.

Motorola Chairman und CEO Christopher B. Galvin sieht weiterhin schwache Fundamentaldaten für die Telekommunikations-und Halbleiterindustrie. Vor allem gebe es nun auch in Europa ein Ungleichgewicht zwischen den Lagerbeständen und der Nachfrage. Dennoch erwartet Galvin für das nächste Jahr ein prozentuales Wachstum im zweistelligen Bereich, mit einer Erholung der Nachfrage und geringeren Produktionskapazitäten.


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