Razzia bei Mobilfunkfirmen
Beim grenzüberschreitenden Einsatz von Mobiltelefonen nutzt der Telefonierer das Netz des lokalen Mobilfunkproviders, der dies mit dem Vertragspartner des Handybesitzers verrechnet.
Nach Vermutungen der Brüssler Behörde haben die Unternehmen dabei kartellrechtlich verbotene Absprachen zwischen den Mobilfunkunternehmen über die Gebühren getroffen. Insgesamt wurden neun Unternehmen durchsucht – die Namen teilte die EU-Wettbewerbskommision nicht mit, da es sich bei den Durchsuchungen noch nicht um Aktionen handelt, die mit einem förmlichen Kartellverfahren verbunden sind.
Falls sich die Verdachtsmomente als wahr erweisen, könnten den jeweiligen Unternehmen empfindliche Geldstrafen drohen. Die Untersuchungen der Kommission dauern bereits eineinhalb Jahre.
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