Zeitung: MobilCom verzichtet auf Mehrheit an der Mobilbank
Bei der Bekanntgabe der Mobilbank-Pläne im Januar hatte es noch geheißen, MobilCom werde 51 Prozent, die LBBW 49 Prozent der Anteile halten.
"Das hat zum einen steuerliche Vorteile, zum anderen dürfte es die Erteilung der Banklizenz vereinfachen", sagte Mergenthaler zur Begründung für den Mehrheitstausch. Die Bankenaufsicht werde sich mit der Lizenzierung der Mobilbank leichter tun, wenn sie mehrheitlich einer eingesessenen Bank anstatt einer Telefongesellschaft gehört. Dies gelte seiner Ansicht nach für jede Telefongesellschaft, nicht speziell für MobilCom, betonte Mergenthaler.
Die Aufteilung der Gesellschaftsanteile soll auch beibehalten werden, wenn die Mobilbank eine Lizenz für Bankdienstleistungen erhalten hat, die derzeit noch aussteht.



