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Gesten-Tastatur macht Maus überflüssig

FingerBoard ersetzt Maus und herkömmliche Tastatur. FingerWorks bringt im August eine Gesten-Tastatur namens FingerBoard auf den Markt, die aber vorerst nur in den USA angeboten wird. Das FingerBoard ersetzt dann eine herkömmliche Tastatur und benötigt keine Maus mehr zur Steuerung des PCs. Man umgeht damit bei der PC-Bedienung den lästigen Wechsel zwischen Tastatur und Maus.
/ Ingo Pakalski
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Der Maus-Pfeil wird über spezielle Gesten-Befehle mit der Hand gesteuert. Diese Gesten erkennt die Tastatur und leitet diese Befehle an den Rechner weiter. Außer den normalen Maus-Kommandos wie Mauspfeil bewegen, Objekt ziehen, Doppelklick und Ähnliches, stehen auch zahlreiche Spezial-Befehle parat, um die Bedienung des PCs zu vereinfachen. Eine Übersicht der möglichen Gesten und deren Ausführung findet man auf der FingerWorks-Homepage(öffnet im neuen Fenster).

Die Größe des FingerBoard entspricht grob den Maßen einer herkömmlichen Tastatur. Texteingaben erfolgen über eine ergonomisch angeordnete Soft-Tastatur. So lässt sich mit dem FingerBoard der gesamte PC steuern, ohne dass man ständig zwischen Tastatur und Maus wechseln muss. Man lässt die Hände auf der Tastatur und bedient so alle PC-Applikationen. Laut Herstellerangaben soll der Verzicht auf die Maus zudem die Gefahr des Karpaltunnelsyndroms (KTS) minimieren.

Die Tastatur funktioniert sowohl mit Windows-, MacOS- als auch mit Linux-Systemen und benötigt einen freien USB-Port oder findet alternativ über die PS/2-Anschlüsse Zugang zum PC. Ein spezieller Tastatur-Treiber soll nicht erforderlich sein.

In den USA soll das FingerBoard im August auf den Markt kommen und dann stattliche 289,- US-Dollar kosten. Ob und wann die Tastatur auch nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt.


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