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Forsa-Umfrage: Jeder Zweite würde Lohnverzichte akzeptieren

Selbstständige würden am meisten für Firma opfern. 50 Prozent der Deutschen würden freiwillig auf einen Teil ihres Lohns verzichten, wenn es ihrer Firma wirtschaftlich schlechter ginge. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage unter rund 500 Erwerbstätigen im Auftrag der TV-Illustrierten Bildwoche. Durchschnittlich wären die Befragten zu einem Lohnverzicht von monatlich 486 DM netto bereit.
/ Andreas Donath
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Während die Bürger im Westen zu 51 Prozent finanzielle Einbußen hinnehmen würden (497 DM), wären im Osten nur 44 Prozent (432 DM) dazu bereit. Männer würden auf durchschnittlich 577 DM verzichten, Frauen auf 373 DM monatlich.

Zum größten Verzicht wäre die Gruppe der Selbstständigen bereit: 69 Prozent stimmten einem Lohnverzicht zu. Finanzielles Opfer: 1037 DM. Dagegen würden nur 35 Prozent der Arbeiter finanzielle Einbußen (200 DM) hinnehmen.

In der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen stimmten 55 Prozent für einen Lohnverzicht (579 DM). Bei den über 60-Jährigen wären sogar 60 Prozent dazu bereit (390 DM).

Den Angestellten von Hewlett-Packard Deutschland wurde "angeboten", auf Grund der wirtschaftlichen Probleme des Unternehmens auf Teile des Gehalts oder Urlaubs zu verzichten. So sollen bis Anfang November 2001 rund 18 Millionen DM eingespart werden. Es sollen vier Monate auf zehn Prozent des Lohns oder acht Tage Urlaub verzichtet werden. Das Management will 15 Prozent Gehaltseinbußen hinnehmen. Die Gewerkschaften hatten dies stark kritisiert und davor gewarnt, die Einkommensentwicklung an die Börsen- und Wirtschaftsentwicklung des Unternehmens zu knüpfen und die Arbeitsleistung des Einzelnen unberücksichtigt zu lassen.


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