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Umfrage: Handybesitzer fürchten Gesundheitsschäden

Knapp 90 Prozent der Skeptiker haben dennoch ein Handy. Seitdem das mobile Telefonieren zum Alltag gehört, reißt die Diskussion um die gesundheitlichen Gefahren nicht ab. Zwar scheint es bislang keine gesicherten Erkenntnisse darüber zu geben, ob das Handy dem Menschen schadet – eine Befragung des Online-Marktforschungsunternehmens Earsandeyes zeigt jedoch, dass vielen Menschen das Thema Sorgen bereitet. Über die Hälfte (58 Prozent) der insgesamt 643 Internet-User zwischen 14 und 49 Jahren glaubt, dass Handy-Strahlung krank macht.
/ Andreas Donath
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Bei Frauen sind die Bedenken mit 60 Prozent noch weiter verbreitet als bei Männern (56 Prozent). Trotz ihrer Befürchtungen sind 86 Prozent der Handy-Skeptiker Besitzer von mobilen Telefonen.

Von denen, die eine Gesundheitsgefahr befürchten, nutzen 30 Prozent das Handy nach eigenen Angaben seltener. Ebenfalls knapp ein Drittel (28 Prozent) trägt das mobile Telefon selten oder nie am Körper. 24 Prozent schalten das Gerät nur ein, wenn sie es brauchen. Häufiger über die Freisprechanlage telefoniert ein Zehntel. Mal mit dem rechten, mal mit dem linken Ohr telefonieren weitere zehn Prozent. Acht Prozent haben sich ein strahlungsarmes Handy gekauft, fünf Prozent telefonieren mehr über Kopfhörer und drei Prozent ausschließlich mit Schutzhülle. Bei diesen Fragen waren Mehrfachnennungen möglich. Trotz aller Ängste hat nur ein Prozent das Handy deswegen abgeschafft – der Rest telefoniert mehr oder weniger munter weiter.

Rund ein Fünftel (21 Prozent) der Handy-Skeptiker besitzt zwar ein Handy, macht aber nichts, um sich zu schützen. Vor allem die jüngeren Altersgruppen bleiben untätig: Während es bei den 30- bis 49-Jährigen nur 14 Prozent sind, sagen bei den 14- bis 29-Jährigen 25 Prozent, dass sie keine Schutzmaßnahmen ergreifen.


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