Umfrage: Handybesitzer fürchten Gesundheitsschäden
Bei Frauen sind die Bedenken mit 60 Prozent noch weiter verbreitet als bei Männern (56 Prozent). Trotz ihrer Befürchtungen sind 86 Prozent der Handy-Skeptiker Besitzer von mobilen Telefonen.
Von denen, die eine Gesundheitsgefahr befürchten, nutzen 30 Prozent das Handy nach eigenen Angaben seltener. Ebenfalls knapp ein Drittel (28 Prozent) trägt das mobile Telefon selten oder nie am Körper. 24 Prozent schalten das Gerät nur ein, wenn sie es brauchen. Häufiger über die Freisprechanlage telefoniert ein Zehntel. Mal mit dem rechten, mal mit dem linken Ohr telefonieren weitere zehn Prozent. Acht Prozent haben sich ein strahlungsarmes Handy gekauft, fünf Prozent telefonieren mehr über Kopfhörer und drei Prozent ausschließlich mit Schutzhülle. Bei diesen Fragen waren Mehrfachnennungen möglich. Trotz aller Ängste hat nur ein Prozent das Handy deswegen abgeschafft – der Rest telefoniert mehr oder weniger munter weiter.
Rund ein Fünftel (21 Prozent) der Handy-Skeptiker besitzt zwar ein Handy, macht aber nichts, um sich zu schützen. Vor allem die jüngeren Altersgruppen bleiben untätig: Während es bei den 30- bis 49-Jährigen nur 14 Prozent sind, sagen bei den 14- bis 29-Jährigen 25 Prozent, dass sie keine Schutzmaßnahmen ergreifen.
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