ePost: Ein Briefkasten für alle E-Mails
Das würde dem Internet-User zeitintensives Surfen zu seinen einzelnen Postfächern ersparen und gleichzeitig die Online-Kosten reduzieren. Auch die Werbeeinnahmen von Webmailern dürften sich nicht gerade nach oben bewegen.
Bisher unterstützen große Provider wie T-Online, AOL, Hotmail oder Yahoo einen solchen Mail-Transfer nicht. Das sind nach Angaben der Deutschen Post 22 Millionen E-Mail-Accounts, die sich bislang nicht extern abrufen ließen.
Mit dem neuen Angebot braucht lediglich ein "virtueller Briefkasten" vom Nutzer aufgesucht zu werden, um sofort alle Informationen auf einen Blick parat zu haben. Es reichen die Usernamen und Passwörter der anderen E-Mail-Accounts bei der Registrierung aus, um den Service in Gang zu setzen.
Zusammen mit dem Internet-Dienstleister Aventeon hat ePost die technische Lösung geschaffen und den POP3-Zugriff auf diese Anbieter erweitert. Über einen als "Gateway" fungierenden Server werden die E-Mails aus den externen Briefkästen abgeholt. Dieser transferiert die Post dann in einen gesonderten Empfangsordner von ePost.



