Neue KDE-Beta bietet zahlreiche neue Funktionen
So besitzt KDE 2.2beta1 ein neue, Plug-In-basierte Druckerfunktionen, die eine Anbindung an CUPS, lpr und rlpr erlauben sowie die Handhabung mit Druckern und Druckaufträgen vereinfachen. Der Datei- und Webbrowser Konqueror ist einmal mehr überarbeitet worden; er rendert HTML-Dateien jetzt noch schneller und erlaubt es, animierte GIFs anzuhalten. Daneben hat man neue Plug-Ins hinzugefügt, somit ist z.B. das schnelle Umschalten der Browserkennnung möglich, um entsprechende Abfragen auf Webseiten zu umgehen.
Das E-Mail-Programm KMail kann jetzt auch mit IMAP-Servern umgehen und unterstützt POP3 über SSL sowie TSL. Der Mailversand blockiert darüber hinaus nicht mehr die ganze Applikation. Die Entwicklungsumgebung KDevelop kommt mit einem neuen Interface (MDI) daher und das Kontrollzentrum wurde um einige neue Menüs erweitert, es bietet nun auch Informationen zu USB-Geräten. Auch das automatische CD-Ripping in MP3 oder Ogg Vorbis lässt sich jetzt dort konfigurieren.
Besonders fleißig war man in Bezug auf den Multimedia-Abspieler Noatun, dessen Plug-In-Konzept einige Verbesserungen erfuhr und nun auch Hardware-Mixer und Vorverstärker unterstützt.
Weitere Neuerungen sind der Wörterbuch-Client KDict, der KDE-weite Support von Scannern, der neue Editor Kate, der KWrite ersetzt, sowie die Unterstützung von Ipv6.
Die KDE 2.2beta1 steht unter der GPL und lässt sich vom Server des KDE-Projekts herunterladen. Binärpakete liegen für Mandrake, SuSE, debian und Tru64-Systeme bereit.
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