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gxSDK - Netzwerkfähige 3D-Engine für Anwendungen und Spiele

Flexible, netzwerkfähige 3D-Engine für Anwendungen und Computerspiele. Die Hamburger Lightcube GmbH hat mit der Auslieferung seiner objektorientierten 3D-Middleware gxSDK begonnen. Dabei handelt es sich um ein Softwarepaket zur Entwicklung von internetfähigen 3D-Anwendungen, 3D-Chatwelten und 3D-Spielen für Windows-PCs.
/ Christian Klaß
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gxSDK beruht auf Lightcubes RealityGX, einer Software zur Simulation und Visualisierung interaktiver 3D-Welten in Echtzeit. Im Gegensatz zu anderen Lösungen soll gxSDK die Funktionalitäten eines vollständigen Multitasking-Betriebssystems für dynamische 3D-Anwendungen mit sich bringen: Mit GX erstellte Applikationen werden in einen speziellen Microcode übersetzt, der eine hohe Laufzeitgeschwindigkeit und – sobald auch andere Plattformen wie Linux unterstützt werden – eine spätere Plattformunabhängigkeit der 3D-Anwendung gewährleisten soll.

Lightcube versucht also möglichst viel in die Abstraktionsschicht gxScript zu integrieren, um den Programmierer beispielsweise von I/O- und Speicherverwaltung abzuschirmen. gxScript ist eine Skriptsprache, die es ermöglicht, 3D-Objekte mit Logik auszustatten, Objekteigenschaften zu beschreiben, zu verknüpfen und dynamisch zu verändern. Die Kommunikation und Interaktion der Objekte untereinander wird über ein integriertes Messaging- und Eventsystem organisiert. Die offene Architektur des RealityGX-Laufzeitsystems erlaubt Entwicklern, das System zu erweitern und an ihre individuellen Anforderungen anzupassen. Hierzu steht eine C/C++-Schnittstelle (API) zur Verfügung.

3D-Objekte, Szenen und vollständige Animationen können aus bekannten 3D-Modellen wie 3D Studio MAX, Lightwave oder Cinema 4D direkt ins gxSDK importiert werden. Im System können sie mit 3D-Features wie Echtzeitlicht, Schatten, 3D-Surround Audio, Partikelsystem, Animationssystem mit Inverser Kinematik, prozeduralen Terrains und Portal-Technologie zum Leben erweckt werden. Integrierte Realtime Tesselation soll dabei den Detailgrad optimal auf die jeweilige Systemleistung anpassen. Zur Ausgabe werden die OpenGL-/Direct3D- und Sound-Schnittstellen unterstützt.

Dank der integrierten Peer-to-Peer-Netzwerkarchitektur der RealityGX-Technologie sollen Anwendungen und Spiele erzeugt werden können, die sowohl als Client als auch als Server fungieren und Daten automatisch untereinander synchronisieren. Damit lassen sich komplexe, dynamische und selbstorganisierende Verbindungen zwischen unabhängigen Systemen aufbauen, ohne dass dafür ein zentraler Datenbankserver vonnöten wäre. Um den Datenfluss zu minimieren, bietet die Technologie verschiedene Möglichkeiten: Datenkompression, Vorhersage und die bereits erwähnte Portal-Technik. Das Ergebnis könnten riesige Spielewelten mit minimalem Serveraufwand sein, was insbesondere für Spielehersteller interessant ist.

Das gxSDK enthält eine Entwicklerdokumention, Tutorials und Beispielapplikationen. Support gibt es per E-Mail, Web und öffentlichem Diskussionsforum. Eine kostenlose Test-Version des gxSDK ist ab sofort als Download auf Lightcube.de(öffnet im neuen Fenster) zu finden.


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