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Adobe geht gegen Open-Source-Projekt KIllustrator vor (Upd.)

Verwechslungsgefahr zwischen "Adobe Illustrator" und "KIllustrator"? Nach Meinung von Adobe verstößt der Name "KIllustrator" gegen Markenrechte von Adobe, so der KIllustrator-Entwickler Kai-Uwe Sattler, der einen entsprechenden Brief von den Anwälten Adobes erhielt. Damit einher geht eine Forderung von 2.500 Euro seitens Adobe.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Open-Source-Vektor-Zeichenprogramm KIllustrator, in der KDE-Developer-Mailinglist seitdem kurz Killu genannt, ist Bestandteil von KOffice, der Office Suite des KDE-Projekts. Adobe bietet seinerseits unter dem Namen "Adobe Illustrator" ein Vektorzeichenprogramm an.

In einer ersten Reaktion hat Sattler die Website von KIllustrator aus dem Netz genommen, auf der KDE-Entwickler-Mailingliste diskutiert man über einen neuen Namen für das Programm. Doch damit scheint das Problem nicht aus der Welt, denn, ähnlich wie Illustrator, verwendet das KDE-Projekt weitere generische Begriffe in seinen Applikationen, die auch im kommerziellen Umfeld Verwendung finden. Sollte also KIllustrator gegen die Marke "Adobe Illustrator" verstoßen, so dürfte dies z.B. auch auf KWord und "Microsoft Word" sowie KOffice und "Microsoft Office" zutreffen. Aber, denkt man an den Fall "Explorer", könnte auch eine weite Reihe von ähnlichen Verfahren drohen, findet sich KIllustrator doch auf vielen Heft-CDs und nicht zuletzt den zahlreichen Linux-Distributionen.

Adobe konnte mittlerweile zwar bestätigen, das Vorgang von der Legal-Abteilung von Adobe Systems Inc. in den USA veranlasst wurde. Derzeit prüfe man aber noch die Hintergründe.


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