Novell iFolder: Datei-Updates über Netzwerktypen hinweg
Novell iFolder nutzt Novell NDS eDirectory oder jeden anderen LDAPv3-kompatiblen Verzeichnisdienst zur Identifizierung der Anwender. Novell iFolder arbeitet unter Novell NetWare 5.1 und Microsoft Windows NT/2000. Es wird standardmäßig in der neuen Novell NetWare 6 enthalten sein, die im Verlaufe des Jahres 2001 ausgeliefert werden soll.
Die Software soll die Vorteile internetbasierter Speicherung, Backups auf Host-Rechnern und automatischer Dateisynchronisation kombinieren und Schwächen manueller Synchronisation, begrenztem Speicherplatz, mangelnder Sicherheit und proprietärer IT-Architekturen umgehen.
Wird ohne Verbindung zum Netzwerk gearbeitet, gleicht iFolder die bearbeiteten Dateien bei der nächsten Verbindung zum Netzwerk automatisch ab. Wenn Anwender von einem anderen Ort und einem anderen PC aus arbeiten, soll iFolder für ein automatisches Update sorgen. Durch eine eingebaute Verschlüsselung sollen alle Dateisynchronisationen und Backups gesichert übertragen werden.
"Mit der zunehmenden Verbreitung von Laptops und der Speicherung unternehmenskritischer Daten auf Firmen-PCs steigt der Bedarf der Kunden, ihre Daten verlässlicher zu sichern und sie gleichzeitig effizienter zu administrieren" , begründet Michael Naunheim, Marketing Direktor Zentraleuropa der Novell GmbH den Zweck der Software. "Der Fernzugriff auf Unternehmensnetze ist heutzutage nahezu eine Selbstverständlichkeit und mit Novell iFolder können Anwender sicher auf ihre Daten zugreifen und diese verwalten wann und wo immer sie es wollen."
Novell iFolder für NetWare 5.1 und Microsoft Windows NT/2000 ist ab sofort erhältlich. Der Preis beträgt 49,- US-Dollar pro Anwender oder 15,- US-Dollar pro Anwender für eine einjährige Lizenzierung. Service Provider haben die Möglichkeit, Novell iFolder für 1,50 US-Dollar pro Monat und Anwender zu lizenzieren.