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Infineon: Kapitalerhöhung soll Milliarden bringen

60 Millionen neue Aktien sollen Infineon über 1,5 Milliarden Euro bescheren. Die Infineon Technologies AG will bis zu 60 Millionen neue Namensaktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre platzieren. Auf der Grundlage des Xetra-Schlusskurses vom vergangenen Freitag ergibt sich ein Platzierungsvolumen von bis zu rund 1,7 Milliarden Euro. Im Rahmen dieser Transaktion werden aus dem Besitz von Altaktionären keine Aktien verkauft.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Aktien werden institutionellen und privaten Anlegern in Deutschland und in den USA im Rahmen eines öffentlichen Angebots sowie internationalen Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung angeboten.

Die Erlöse aus der Aktienemission sollen für Investitionen von Infineon eingesetzt werden und die finanzielle Flexibilität für mögliche Unternehmensakquisitionen erhöhen. Darüber hinaus beabsichtigt Infineon, die Erlöse für die Rückführung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten und als Betriebskapital sowie für weitere unternehmerische Zwecke zu verwenden.

Bei voller Ausnutzung der Mehrzuteilungsoption von 7,8 Millionen Aktien wird der direkte und indirekte Anteilsbesitz von Siemens (ohne Siemens Pension Trust e.V.) von derzeit rund 56 Prozent auf rund 51 Prozent sinken.

"Mit den Erlösen werden wir unseren technologischen Vorsprung sichern, z. B. durch Investitionen in unsere führende 300-mm-Technologie. Von den erwarteten Kostenvorteilen werden wir künftig profitieren", sagte Dr. Ulrich Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG.


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