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"Handy Finder" als Überwachungstool missbrauchbar?

Handy-Suchservice für Eifersüchtige. Ein neuer Service des Mobilfunkanbieters, der so genannte "Handy Finder Viag Interkom", lässt sich laut einer Meldung des Nachrichten-Magazins Spiegel zu Überwachungszwecken missbrauchen.
/ Andreas Donath
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Der "Handy Finder" ist ein Dienst für Kunden, die nicht mehr wissen, ob sie ihr Handy im Auto, im Büro oder bei der Freundin liegen gelassen haben. Auf der Internetseite des Unternehmens lässt sich eine Suchanfrage starten, Viag Interkom ermittelt dann, in welcher Funkzelle das Telefon ins Mobilfunknetz eingebucht ist.

Der Haken daran: Wer für kurze Zeit Zugang zu einem fremden Handy hat, kann sich unbemerkt ein Passwort für den Suchservice geben lassen – und anschließend etwa kontrollieren, ob der Ehegatte tatsächlich Überstunden im Büro macht oder sich ganz woanders aufhält.

Bis Ende August ist der Suchdienst kostenlos, danach werden über die Telefonrechnung jeweils 99 Pfennige kassiert. Dann kann Kunden auch auffallen, dass sie überwacht werden – nur von wem, wissen sie nicht, so der Spiegel.


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