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Google jetzt auch mit Bildersuchdienst

images.google.com zeigt Vorschau-Bilder im Suchergebnis

Von der Suchmaschine Google.com steht jetzt auch ein Bildersuchservice bereit, der sich derzeit noch im Beta-Test befindet und den man über images.google.com erreicht. Im Unterschied zu anderen Bildersuchmaschinen zeigt die Google-Variante 20 kleine Vorschau-Bildchen auf jeder Ergebnis-Seite an, so dass man die Suchresultate schnell als relevant einordnen kann.

Artikel veröffentlicht am ,

Derzeit hat der Dienst images.google.com über 150 Millionen Bilder in seinem Index, den Google ständig erweitern will. Klickt man auf ein gefundenes Vorschaubild, wird dieses vergrößert im oberen Frame des Browser-Fensters dargestellt, während die eigentliche Quelle im unteren Frame erscheint.

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Für die Bildersuche analysiert Google den Bildernamen, den Text auf der zugehörigen Webseite und weitere Parameter, um den korrekten Bildinhalt zu erkennen. Außerdem wird ein spezieller Algorithmus verwendet, damit keine Duplikate im Suchergebnis erscheinen und die Bilder mit der höchsten Qualität am Anfang der Ergebnisliste stehen. Mit dem filetype-Befehl kann man die Suche außerdem leicht auf einzelne Dateitypen eingrenzen. Will man etwa nach Tassen im JPG-Format suchen, trägt man in die Suchmaske einfach folgenden Befehl ein: "Tasse filetype:jpg".

Beim Einsatz von images.google.com muss man die Spracheinstellungen in Google auf Englisch einstellen, sonst erscheint zwar die passende Suchseite, die Anfragen werden aber an die normale Google-Suche weitergereicht. Derzeit funktioniert der Service nicht mit den aktuellen Opera-Versionen für Windows und Linux, weil der Browser die gefundenen Links nicht darstellen kann. Ob der Fehler hier bei Opera oder Google liegt, konnte noch nicht geklärt werden.

Google integrierte in den Bildersuchdienst auch einen einfachen Filter, der jugendgefährdende Inhalte verbergen soll und standardmäßig aktiviert ist. Auch wenn Google darauf hinweist, dass der Filter nicht immer wie erwartet funktionieren wird, scheint dieser doch recht lückenhaft implementiert. Erste Tests erlaubten bei aktiviertem Filter ohne Schwierigkeiten den Zugriff auf zahlreiches Bildmaterial, das nur für Erwachsene bestimmt ist. Zudem lässt sich der Filter leicht mit einem Klick auf der Suchseite wieder deaktivieren.



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