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Infineon verkauft Infrarot-Geschäft an Vishay

Infineon will sich auf Kerngeschäft konzentrieren

Die amerikanische Vishay Intertechnology wird von Infineon für rund 120 Millionen US-Dollar das gesamte Geschäft für Infrarotkomponenten mit Hauptsitz in San Jose, Kalifornien, kaufen.

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Die entsprechende Vereinbarung sieht vor, dass Vishay die Entwicklungs-, Marketing- und Vertriebsaktivitäten in San Jose sowie die Fertigung in Malaysia übernehmen wird. Im Bereich Infrarotkomponenten sind insgesamt rund 1.200 Mitarbeiter beschäftigt.

Dieses Infineon-Geschäftsfeld erzielte im Geschäftsjahr 2001 einen Umsatz von 133 Millionen US-Dollar. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch die Behörden einschließlich der zuständigen Kartellämter. Es ist vorgesehen, den Verkauf bis Ende Juli 2001 abzuschließen. Im Rahmen der Übernahme wird Infineon die Fertigung von Infrarotkomponenten in zwei Schritten ausgliedern, um einen fließenden Übergang garantieren zu können. Daher wird Vishay zunächst 19 Prozent der Anteile an der Infineon Technologies Krubong Shd, dem entsprechend neu gegründeten Fertigungs-Joint-Venture in Malaysia, besitzen und Infineon noch 81 Prozent. Diese verbleibenden Anteile an der Fertigung werden voraussichtlich im Jahr 2002 an Vishay übertragen.

"Mit diesem Desinvestment machen wir einen weiteren wichtigen Schritt bei der Optimierung unseres Portfolios im Bereich Kommunikation. Durch den Verkauf unseres Infrarot-Geschäfts und der Consumer-Elektronik an Micronas im vergangenen November haben wir - wie vorgesehen - unsere Aktivitäten im Bereich der drahtgebundenen Kommunikation weiter fokussiert und bauen die strategischen Schwerpunkte im Bereich Lokal- und Weitverkehrsnetzwerke sowie Netzwerkzugang weiter kontinuierlich aus", sagte Dr. Ulrich Schumacher, Vorstandsvorsitzender von Infineon. "Mit Vishay haben wir einen herausragenden Partner gefunden, mit dem gute Bedingungen für die Zukunft des erfolgreichen und profitablen Infrarot-Geschäfts geschaffen werden."

"Durch den Erwerb verstärkt Vishay deutlich seine derzeitige Position bei der Optoelektronik, gerade im wachsenden Bereich der Infrarotkomponenten", kommentierte Dr. Felix Zandman, Vorstandsvorsitzender von Vishay.

Die Infrarotkomponenten werden vor allem als optische Schnittstelle bei Telekommunikations- und Industrieanwendungen eingesetzt, und zwar bei Personalcomputern, Mobiltelefonen, PDAs, Systemen zur Industrieautomatisierung, Datenübertragungsgeräten, Set-Top-Boxes und Sprach-Daten-Schaltungen. Im Arbeitsgebiet Infrarotkomponenten werden Optokoppler und Solid-State Relays, IrDT-(Infrared-Data-Transmission-)Module, DAA-(Data-Access-Arrangement-)Kits und Custom Opto Modules entwickelt und hergestellt.


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