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Studie: IT-Arbeitsmarkt - Abkühlung oder Boom?

CDI-Stellenmarktanalyse 2001 veröffentlicht

Das Weiterbildungsunternehmen CDI Deutsche Private Akademie für Wirtschaft GmbH führt seit 1987 jährlich eine Stellenmarktanalyse durch. Dazu wurden die Stellenmärkte von 15 Tageszeitungen, fünf Fachpublikationen und fünf Online-Jobbörsen im 1. Quartal 2001 erfasst und ausgewertet. Die diesjährige CDI-Stellenmarktanalyse stellt neben dem zunehmend konkretisierten Bedarf an IT-Personal die boomende Nachfrage nach Qualifikationen in den Bereichen Telekommunikation und E-Business sowie die Weiterentwicklung in der Personalrekrutierung heraus.

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Im Vergleich zum Vorjahr ist der IT-Stellenmarkt zwar durch ein gemäßigteres Wachstum gekennzeichnet, setzt aber dennoch den Personalbedarf auf hohem Niveau fort. Daher besteht in der IT-Branche weiterhin ein anhaltender IT-Fachkräftemangel. Experten deuten die gegenwärtige Marktentwicklung als "kurzfristige Irritation". Es wird für die nächsten vier bis sechs Jahre weiterhin mit einer angespannten Lage auf dem IT-Arbeitsmarkt mit steigender Personalnachfrage gerechnet. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) geht alleine in Deutschland von bis zu 440.000 nicht zu besetzenden Stellen aus.

Zur Entlastung der angespannten IT-Arbeitsmarktsituation tragen zunehmend Quereinsteiger bei. Im Jahr 2000 wurden über 45.000 IT-Fachkräfte mit Mitteln der Bundesanstalt für Arbeit (BA) weitergebildet. Die neuen IT-Ausbildungsberufe sorgen ebenfalls für eine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Rund 20.000 junge Menschen haben letztes Jahr eine Ausbildung in einem der neuen IT-Berufe begonnen. Durch die vor einem Jahr eingeführte Green-Card sind ca. 6.000 ausländische IT-Spezialisten nach Deutschland gekommen. Auch die zusätzlich eingerichteten Studienplätze im Bereich Informatik können den Bedarf derzeit nicht decken. Zwar haben sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr 26.900 Studienanfänger (36 Prozent mehr als im Vorjahr) für ein Informatikstudium eingeschrieben, doch schließen derzeit jährlich nur 12.000 bis 16.000 Studenten ihr Studium ab.

Um die gewünschten Mitarbeiter zu gewinnen, müssen Unternehmen gegenwärtig aktives Personalmarketing betreiben. Neben den klassischen Printstellenmärkten setzen Personalleiter - vor allem in der E-Business-Branche - zunehmend auf Online-Jobbörsen sowie auf die eigene Homepage. Harald Summa vom Electronic Commerce Forum (ECO) geht davon aus, dass in fünf Jahren rund die Hälfte aller qualifizierten Stellen in der deutschen Wirtschaft über das Internet besetzt werden. Alleine im Januar dieses Jahres verzeichneten die über 400 Online-Jobbörsen in Deutschland mehr als 1,6 Millionen Zugriffe. Einige der Jobbörsen haben sich zu Karriere-Portalen entwickelt. Diese bieten zahlreiche Serviceleistungen wie Matching-Verfahren, Suchassistenten, persönliche Job-Agenten, Mail-Service, Angebote per SMS, Karriereberatung und Weiterbildungsangebote. Größere Unternehmen verweisen in Printanzeigen auf die eigene Website, in der dann oft mehr als 100 weitere Stellen ausgeschrieben sind.

Der IT-Boom ist nach Angaben der Studienautoren ungebrochen. Softwareentwickler/Programmierer werden weiterhin am stärksten gesucht (32 Prozent). Die Nachfrage nach IT-Organisatoren und IT-Beratern ist nochmals gestiegen. Programmierfertigkeiten in C++ (22 Prozent) und Java (21 Prozent) werden am häufigsten gefragt, gefolgt von C (14 Prozent), HTML und XML. Die Betriebssysteme Unix/Linux (44 Prozent) haben dieses Jahr mit einer Steigerung um 12 Prozent Windows NT (36 Prozent) deutlich überholt. Im Bereich Datenbanken werden Kenntnisse in den Produkten des Marktführers Oracle mit unverändert 46 Prozent der Nennungen am stärksten nachgefragt. In nur 55 Prozent der Stellenangebote wird ein Studium oder eine entsprechende Berufsausbildung vorausgesetzt. Damit haben auch (Quer-)Einsteiger hervorragende Berufsaussichten - 10 Prozent der Anzeigen richten sich ausdrücklich an Berufsanfänger. Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Erfolgsorientierung sind äußerst wichtig.

Studie: IT-Arbeitsmarkt - Abkühlung oder Boom? 

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carsten 28. Jun 2001

ueber ausbildungen in der it branche kann ich echt nur lachen. ich mache zur zeit eine...



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