Microsoft - Shared-Source-Implementierung von C# für FreeBSD

Microsoft will Standardunterstützung unterstreichen

Microsoft will zusammen mit Corel eine "Shared Source Implementierung" der Microsoft-Programmiersprache C# und der Common-Language-Infrastructure-(CLI-)Spezifikation entwickeln, die eine zentrale Rolle in Microsoft .NET spielen. Das Resultat soll dann für FreeBSD und Windows unter Microsofts Shared-Source-Lizenz veröffentlicht werden.

Artikel veröffentlicht am ,

"Zuerst gaben wir den Kern der Microsoft-.NET-Technologie an die Standardisierungs-Organisationen W3C und ECMA zur Standardisierung. Jetzt entwickeln wir, zusammen mit Corel, eine Implementierung unter unserer Shared-Source-Philosophie", so Craig Mundie, Senior Vice President Advanced Strategies bei Microsoft. Damit will Microsoft seine Unterstützung für allgemeine Standards unterstreichen.

Stellenmarkt
  1. Senior Webdesigner (m/w/d)
    Artprojekt Communication & Event GmbH, Berlin
  2. Software Developer - Web und Cloud (m/w/d)
    Hays AG, Stuttgart
Detailsuche

Craig Mundie hatte Microsofts Shared-Source-Philosophie erstmals im Mai öffentlich formuliert und damit eine Diskussion um freie Software und insbesondere die GNU General Public License angezettelt. Zwar will auch Microsoft unter dem Schlagwort "Shared Source" anderen Entwicklern Einblick in seine Quellcodes geben, umfasst aber, anders als bei Open Source, nicht das Recht, den Code zu verändern bzw. ganz oder in Teilen zu verbreiten. Auch reglementiert Microsoft die Verteilung des Source Codes.

Vielmehr will Microsoft auf diese Weise einen Standard für XML-basierte Web-Umgebungen setzen und wählt offenbar ganz bewusst FreeBSD als alternatives Betriebssystem für eine C#-Implementierung aus. Schließlich hatte Microsoft die BSD-Lizenz in seiner Open-Source-Kritik weitestgehend ausgespart, erlaubt die BSD-Lizenz doch proprietäre Änderungen an freiem Code, die nicht der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden müssen. Die GNU General Public License (GPL) hingegen bezeichnete Microsoft mehrfach als "viral", da jede Veränderung an unter die GPL gestellte Software ihrerseits im Quelltext unter der GPL veröffentlicht werden muss.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sicherheitslücke
Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist

Forschern ist es gelungen, eine Schadsoftware auf ausgeschalteten iPhones mit vermeintlich leerem Akku auszuführen. Denn ganz aus sind diese nicht.

Sicherheitslücke: Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist
Artikel
  1. Elektroauto: Mercedes passt EQA-Preise an
    Elektroauto
    Mercedes passt EQA-Preise an

    Mercedes erhöht den Preis für das Elektroauto EQA 250 und macht den EQA 250+ günstiger.

  2. Bundeswehr: Das Heer will sich nicht abhören lassen
    Bundeswehr
    Das Heer will sich nicht abhören lassen

    Um sicher zu kommunizieren, halten die Landstreitkräfte in NATO-Missionen angeblich ihre Panzer an und verabreden sich "von Turm zu Turm".
    Ein Bericht von Matthias Monroy

  3. Öffentlicher Nahverkehr: Linkspartei will 9-Euro-Ticket bis Ende 2022
    Öffentlicher Nahverkehr
    Linkspartei will 9-Euro-Ticket bis Ende 2022

    Die Linkspartei fordert eine längere Laufzeit für das 9-Euro-Ticket. Es solle mindestens bis Ende 2022 gelten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€, Kingston Fury DDR5-4800 32GB 195€) • Cyber Week: Bis zu 400€ Rabatt auf Gaming-Stühle • AOC G3 Gaming-Monitor 34" UWQHD 165 Hz günstig wie nie: 404€ • Xbox Series X bestellbar [Werbung]
    •  /