Textverarbeitung WordSmith 2.0 für PalmOS angekündigt
Blue Nomad verpasste WordSmith 2.0 jetzt eine vollständige Lesezeichen-Verwaltung, die es erlaubt, Bookmarks zu setzen, zu zählen, direkt anzuspringen oder zu verstecken. Zudem lassen sich jetzt Fuß- und Endnoten sowie Kommentare in Dokumente einbinden. In den neu entstandenen Seiten-Einstellungen bestimmt man nicht nur das Format, die Größe und Ausrichtung des Papiers, sondern definiert auch gewünschte Seitenränder.
Die Software enthält zudem eine eigen entwickelte, hochauflösende Font-Technik, wodurch Texte deutlich klarer und schärfer erscheinen sollen, was jedoch erst auf Farb-Displays seine volle Wirkung bringen soll. Stark beschleunigt und überarbeitet wurde die bislang recht rudimentäre Such-Funktion, so dass jetzt auch mehrere Textteile auf einmal ersetzt werden können und sich der Suchvorgang über einen neuen Fortschritts-Dialog abbrechen lässt. Ferner wurde die Zusammenarbeit mit dem Onscreen-Display des PalmOS überarbeitet.
Für die Dokumentenverwaltung integrierte Blue Nomad eine Archiv-Funktion, mit der sich entsprechend markierte Texte bequem ausblenden lassen. Ein Passwort-Schutz arbeitet jetzt nicht nur global, sondern ermöglicht auch die Zuweisung eines Kennwortes zu einem einzelnen Dokument. Auch bei der Textnavigation tat sich einiges, so dass Bilder, Tabellen, Lesezeichen, Fußnoten und Kommentare jetzt direkt angesprungen werden können.
WordSmith dient schon seit der ersten Version nicht nur als Textverarbeitung, sondern enthält auch einen guten Merkzettel-Ersatz sowie einen Doc-Reader. Die Software synchronisiert die WordSmith-Dokumente mit Microsoft Word und unterstützt dabei sowohl die Windows- als auch die MacOS-Plattform. Für Linux-Anwender enthält die Software nur ein Kommandozeilen-Tool zur Konvertierung der Dateien.
Das speziell auf die Palm-Klapptastatur respektive das Targus-Keyboard zugeschnittene WordSmith 2.0 soll ab Anfang Juli zum Preis von 29,95 US-Dollar erhältlich sein und funktioniert mit allen PalmOS-Geräten, die mindestens die Version 3.0 des PDA-Betriebssystems besitzen. Registrierte Anwender erhalten das Update kostenlos und eine Testversion wird wieder zum Download angeboten, bei der die Textverarbeitungsfunktion 200-mal verwendet werden kann. Danach funktionieren nur noch der erweiterte Merkzettel und der Doc-Reader, die keine Restriktionen besitzen.

