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Caldera will für jede Linux-Desktop-Installation kassieren

Neues Lizenzmodell für Caldera Open Linux Workstation 3.1. Caldera sorgt derzeit für Aufsehen in der Open-Source-Community. Das Linux/Unix-Unternehmen weicht mit seiner neuen Linux-Distribution Open Linux Workstation 3.1 vom bisherigen Lizenzmodell ab. Käufer von Open Linux Workstation 3.1 erhalten nur eine Lizenz für ein einzelnes Desktopsystem.
/ Jens Ihlenfeld
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Anders als bei kommerzieller Software ist es bei Linux-Distributionen üblich, dass die Software ohne lizenzrechtliche Probleme auf beliebig vielen Systemen eingesetzt werden kann. Caldera geht hingegen jetzt andere Wege und erlaubt den Einsatz von Open Linux Workstation nur auf einem System, immerhin unabhängig von der Zahl der Prozessoren.

Caldera wird daher mit der Software auch ein "Certificate of License Authenticity" (COLA) ausliefern und erwartet von jedem Kunden, dass dieser für jede Installation ein COLA besitzt.

Auch wenn Open Linux Workstation auf dem Linux-Kernel und zahlreichen Open-Source-Programmen basiere, enthalte das Paket doch einige von Calderas eigenen, proprietären Applikationen sowie anderes urheberrechtlich geschütztes Material, so Calderas Begründung. Auch bietet Caldera keine Upgrades von vorhergehenden eDesktop-Versionen an. Diese sind nur von OpenLinux und OpenLinux eDesktop möglich.

Ausliefern will Caldera Open Linux Workstation 3.1 ab 30. Juni in englischer Sprache; deutsche, japanische und koreanische Sprachversionen sollen später im Jahr folgen.


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