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Warnung vor gefährlicher Game-Boy-Advance-Bastelei

Im amerikanischen Online-Magazin veröffentlichter Tipp birgt Gefahren. Wenn es einen gewichtigen Kritikpunkt am Game Boy Advance gibt, dann mit Sicherheit das nicht hintergrundbeleuchtete Display. Das amerikanische Online-Magazin IGN.com schien die Lösung für das Problem gefunden zu haben und gab seinen Lesern einen Tipp, der dummerweise mehr Schaden als Nutzen anrichtete.
/ Thorsten Wiesner
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An der Rückseite des Game Boy Advance machte die IGN-Redaktion eine kleine Öffnung aus, in der sich eine Mini-Schraube befindet. Per geeignetem Werkzeug lässt sich nun der Kontrast des Displays des Game-Boy-Advance-Bildschirms mit eben diesem Potentiometer regulieren, was zu einer weitaus helleren Darstellung als in der Grundausstattung führt.

Zwar gab IGN die Warnung aus, dass sich ein Justieren der Schraube negativ auf die Garantie der Handheld-Konsole auswirken würde, die potenzielle Gefahr dieses Vorgangs war den Redakteuren aber zunächst nicht bekannt. Eine Nachfrage bei Nintendo ergab denn auch, dass sich mit Hilfe der entdeckten Einstellmöglichkeit auch wirklich die Spannungszufuhr zum LCD-Display regulieren lässt, dies aber nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden sollte – anderenfalls kann es leicht passieren, dass man das knapp 250 DM teure Gerät in Elektroschrott verwandelt.

Mittlerweile veröffentlichte IGN nun auch eine Warnung, in der auf die Gefahren des vermeintlichen Tunings hingewiesen wird.


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