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Starship - Hightech-Schiff hat die Welt umrundet

Navigation mit Maus und Joystick

Nach genau 1.009 Tagen und 75.000 Seemeilen bzw. rund 140.000 Kilometern endete gestern Abend die maritime Expedition des Hightech-Schiffs Starship. Gemeinsam mit dem Hamburger Unternehmer Michael Poliza hatte das Magazin Stern die Starship vor drei Jahren entsandt, um Bewusstsein für die Sensibilität gefährdeter Ökosysteme zu schaffen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Starship, zirka 23 Meter lang und sechs Meter breit, wurde eigens für die Millennium Voyage in Anacortes/Washington (USA) gebaut. Sie verfügt über Bug- und Heckstrahlruder sowie Rollstabilisatoren und wird von einer 420 PS starken V8-Dieselmaschine angetrieben, die für eine Höchstgeschwindigkeit von gemütlichen neun Knoten sorgt. Das Besondere: Ausgestattet mit modernster Kommunikations- und Navigationstechnik kann die Starship die abgelegensten Winkel der Erde erkunden und so ein weltweites Publikum via Internet an ihren Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben lassen.

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Auf ihrer Route rund um den Globus liefen Poliza und seine Crew insgesamt 53 Länder an. Bei seiner Rückkehr brachte das schwimmende Medienzentrum mit eigener TV-Station und Fotolabor und einem kombinierten Datenspeicherplatz von 1.500 Gigabyte mehr als 45.000 Digitalfotos und 400 Stunden Filmmaterial mit.

Südosten von Papua-Neuguinea: Starship trifft Einbaum
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Vier Hauptsponsoren haben das Schiff ausgerüstet: Sony stellte Videoschnittplätze, Unterwasserkameras und TV-Geräte, Microsoft die Software, Olympus mehrere Digitalkameras zur Verfügung und die Deutsche Telekom übernahm die Satellitenverbindung. Für die Übertragung von Sprache, Schrift und Bild sorgen zwei unabhängige Satellitensysteme: INMARSAT Mini M und INMARSAT High Speed Data. Das Schiff beherbergt darüber hinaus ein 100-Mbit-Ethernet-Netzwerk mit 20 Desktop-PCs und ein drahtloses 11-Mbit-Netzwerk für die Laptops. Hinzu kommen Scanner, Drucker, Fax-Gerät und Telefone. 22 Kilometer an Bord verlegte Kabel sorgen für gute Verbindungen zwischen den Geräten. Die Kapitäne haben das Schiff ausschließlich mit Maus, Joystick, Tastatur sowie mit Hilfe der 6.500 abrufbaren Seekarten und des GPS-Satelliten-Navigationssystems gelenkt.

Auf den eigens aufgebauten Webseiten rund um das Projekt sollen sich zahlreiche Fans und Neugierige ausgetauscht haben. Allein im deutschen Gästebuch sollen sich fast 12.000 Besucher eingetragen haben. Etwa 160.000 E-Mails hätten die Starship-Crew und der Rest der Welt per Satellit ausgetauscht. Die Starship-Homepage soll auch nach Beendigung der Expedition bestehen bleiben und diese jederzeit nacherleben lassen. Ein Buch ("Die Reise in der Starship - in 1.000 Tagen um die Welt") inkl. CD-ROM-Logbuch mit rund 1.000 Digitalbildern und kurzen Videofilmen soll ab 12. Juli auf den Markt kommen.



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Nopileos 22. Jun 2001

@firewall es gibt funk lan netzwerke die haben die geschwindigkeit max 11mbit oder schon...

selene 22. Jun 2001

Weiß jemand, was aus dem High-Tech-Katamaran geworden ist, den ein offenbar nicht...

CK (Golem.de) 22. Jun 2001

Hehe, stimmt. Den Teil mit der Netzwerkgeschwindigkeit hatte ich direkt aus der...

firewall 22. Jun 2001

Als kleine Anmerkung nebenbei: Es soll doch 100-MBit- sowie 10MBit-Netzwerke heißen oder...


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